Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
ziepen
zie|pen I.
〈o. Obj.〉
1.
〈ugs.〉
fein stechend schmerzen (bes. beim Kämmen langer Haare);
au, das ziept!; es tut nicht weh, es ziept nur ein bisschen
2.
einen hohen, feinen, ziemlich kurzen Laut von sich geben;
Küken z.
II.
〈mit Akk.〉
jmdn. z.
1.
jmdm. beim Kämmen feine, stechende Schmerzen zufügen
2.
kurz und leicht reißen;
jmdn. an den Haaren z.
3.
〈unpersönl., mit „es“〉
es ziept mich im Bauch
ich fühle leichte, feine Schmerzen im Bauch
Wissenschaft
Pfui, das tut man nicht! Oder doch?
Warum Nase hochziehen gesunder ist als Schnäuzen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Andere Länder, andere Sitten. Während uns von Kindesbeinen an eingetrichtert wird, in ein Taschentuch zu schnäuzen, wenn die Nase läuft, gilt das in vielen asiatischen Kulturen als eklig und ist daher im Beisein anderer verpönt. Dagegen empfindet...
Wissenschaft
Die Musik der Sphären
Harmonice mundi“ – Fünf Bücher über die Harmonik der Welt hat Johannes Kepler im frühen 17. Jahrhundert verfasst und dabei vor allem geometrische Formen im Auge gehabt. Der Astronom gewann darüber hinaus die Überzeugung, dass die Planeten bei ihrer Umkreisung der Sonne Töne erzeugen, deren Klang er nach dem Vorbild des Pythagoras...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Beteigeuzes kleiner Bruder
Das Inseluniversum
Sieg über Rheuma in Reichweite
Frühwarnung vorm Bergsturz
Magnonen, Ionen und künstliche Synapsen
Große Körper, wenig Krebs