Wissensbibliothek

Welcher Denker trat für einen Verfassungsstaat ein?

Hobbes fand seinen Widerpart in dem Philosophen John Locke (1632–1704). Er ging von gesitteten Menschen aus und gelangte deshalb zum Ideal des humanen Verfassungsstaates. Dieser beruht auf der wechselseitigen Rücksicht aller gegen alle. Gleichheit, Freiheit und Rechte bleiben den in den Vertrag Eintretenden erhalten. Um einen einheitlichen Willen zu vertreten, ist der Staat verpflichtet, der Entscheidung der Mehrheit zu gehorchen. Zu diesem Zwecke werden gesetzgebende Gewalt (Legislative) und ausführende Gewalt (Exekutive) voneinander getrennt und erstere als höchste Gewalt im Staat über letztere gestellt. Als staatskritischer Aufklärer forderte auch der Franzose Charles de Secondat, Baron de La Brède et de Montesquieu (1689–1755) die Gewaltenteilung im Staat als Voraussetzung für politische Freiheit.

Stärkeverdauung
Wissenschaft

Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen

Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...

Wissenschaft

Urzeit-Raubtier aus Namibia

Mehr als 40 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern lebte ein furchteinflößendes Raubtier in kalten, sumpfigen Gewässern: In Namibia haben Forschende Fossilien eines etwa 2,50 Meter großen, salamanderartigen Urzeitwesens entdeckt, dessen flacher Schädel mit kräftigen Reißzähnen bestückt war. Der Fund ist gleich in mehrfacher...

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