Wissensbibliothek
Welcher Denker trat für einen Verfassungsstaat ein?
Hobbes fand seinen Widerpart in dem Philosophen John Locke (1632–1704). Er ging von gesitteten Menschen aus und gelangte deshalb zum Ideal des humanen Verfassungsstaates. Dieser beruht auf der wechselseitigen Rücksicht aller gegen alle. Gleichheit, Freiheit und Rechte bleiben den in den Vertrag Eintretenden erhalten. Um einen einheitlichen Willen zu vertreten, ist der Staat verpflichtet, der Entscheidung der Mehrheit zu gehorchen. Zu diesem Zwecke werden gesetzgebende Gewalt (Legislative) und ausführende Gewalt (Exekutive) voneinander getrennt und erstere als höchste Gewalt im Staat über letztere gestellt. Als staatskritischer Aufklärer forderte auch der Franzose Charles de Secondat, Baron de La Brède et de Montesquieu (1689–1755) die Gewaltenteilung im Staat als Voraussetzung für politische Freiheit.
»Ein Großteil der Moore ist renaturierbar«
Über Herausforderungen bei der Wiedervernässung von Moorflächen berichtet Tobias Witte vom BUND im Interview. Das Gespräch führte OLIVER ABRAHAM Herr Witte, wie steht es um die Moore in Deutschland? Heute gibt es in Deutschland noch rund 1,8 bis 1,9 Millionen Hektar Moorfläche, ursprünglich lag die Zahl aber deutlich höher. Wie...
Wie Kalorienangaben unsere Lebensmittelauswahl beeinflussen
Welchen Effekt haben Kalorienangaben auf Lebensmitteln? Dieser Frage ist nun eine Cochrane-Metastudie mit Daten von rund 10.000 Personen nachgegangen. Demnach können die Kennzeichnungen Verbrauchern tatsächlich dabei helfen, sich für kalorienärmere Lebensmittel zu entscheiden. Der Effekt ist allerdings nur gering: Bei einer...