Wahrig Herkunftswörterbuch
Sternschnuppe
Die Schnuppe, die man heute sowohl in der Bezeichnung Sternschnuppe als auch in der umgangssprachlichen, in Berlin aufgekommenen Wendung das ist mir schnuppe noch erkennen kann, ist das abgebrannte, verkohlte und letztlich abgeschnittene Ende des Kerzendochts. Das in der
mhd.
Form snupe belegte Wort bezieht sich auf dasmhd.
snuppen genannte „Putzen des Lichts“, schnuppen hieß zugleich „die Nase schnäuzen“. Diese Herkunft erklärt recht anschaulich, was in den genannten Fällen gemeint ist: Wem etwas schnuppe ist, dem ist es „ebenso viel wert wie ein verkohltes Dochtende“, also nicht das Mindeste. Die Sternschnuppe ist ein Stern, dem das Gleiche widerfährt, was auch mit dem ausgebrannten Dochtende geschieht: Weil er seine einzige Aufgabe, das Leuchten, nicht mehr erfüllt, wird er gleichsam abgeschnitten und weggeworfen.
Wissenschaft
Alarmstufe Rot
Alle Pflanzen strahlen ein rotes Licht ab, das noch im All messbar ist – bei Stress besonders stark. Diese Lichtsignale können also verraten, wie es Feldern und Wäldern geht. von ANDREA HOFERICHTER Ein Mausklick, und auf dem Computerbildschirm von Georg Wohlfahrt erscheint ein postkartenreifes Foto: strahlend blauer Himmel und...
Wissenschaft
Gammastrahlung von der Sonne
Wie entstehen die neu entdeckten, extrem hohen Energien? von DIRK EIDEMÜLLER Wenn man auf der Suche nach mysteriösen Sternen ist, muss man gar nicht in die Ferne schweifen. Auch unsere Sonne gibt noch Rätsel auf: So haben Astronomen des HAWC-Observatoriums an den Flanken des Vulkans Sierra Negra bei Puebla, Mexiko, energiereiche...