Wahrig Herkunftswörterbuch
verplempern
dieser
ugs.
Ausdruck, der heute nur noch im übertragenen Sinne von „verschwenden, vergeuden“ (insbes. Geld und Zeit) gebraucht wird, beruht auf dem nddt.
Verb plempern „(ver)schütten“; Letzteres ist aus dem ugs.
Substantiv Plempe „(das baumelnde) Seitengewehr“, übertragen auch „hin und her geschwapptes und deshalb schlechtes, schales Getränk“ abgeleitet, das wiederum auf ugs.
plampen „baumeln, hin und her schwanken“ zurückgeht
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