Wissensbibliothek
Was versteht man unter Binnenkolonisation?
Bei der Binnenkolonisation, die zunächst eine Folge des Bevölkerungswachstums war, wurden weitere Flächen erschlossen und damit eigene Siedlungsgebiete erweitert. Küstenbereiche wurden durch Eindeichung, Moorgebiete durch Trockenlegung und Waldflächen – auch in den Mittelgebirgen – durch Rodung erschlossen. Dörfer wurden gegründet, die im Gegensatz zu den gewachsenen Haufendörfern planmäßig angelegt waren, oft entlang einer Straße (Straßendorf) oder um einen Dorfplatz herum (Angerdorf).
Die Binnenkolonisation war begleitet von einer umfangreichen Migration (Wanderung). Vor allem denjenigen Bauernsöhnen, die den väterlichen Hof nicht erbten, bot sie die Chance, in der Fremde eine eigene Existenz aufzubauen. Die Kultivierung der neu erschlossenen Siedlungsgebiete sowie die Ausstattung der Höfe mit Vieh und Ackerbaugeräten mussten die Bauern selbst leisten.
Kampf den Kopfschmerzen
Regelmäßige Migräneattacken sollte niemand einfach hinnehmen. Die Forschung hat viele effektive Therapien zur Vorbeugung entwickelt. von SUSANNE DONNER Wenn es wärmer wird und andere endlich mehr Zeit im Freien verbringen, beginnt für Theresa Kühn (Name geändert) eine schlimme Zeit. Sie wickelt ein Tuch um ihren Kopf und setzt...
Wie Geschlechtshormone das Immunsystem prägen
Frauen und Männer sind gegenüber zahlreichen Krankheiten unterschiedlich anfällig. Grund dafür ist, dass sich ihr Immunsystem unterscheidet. Unklar war allerdings, ob die Unterschiede vor allem genetisch bedingt sind oder durch die Geschlechtshormone verursacht werden. Nun zeigt eine Studie an Trans-Männern, dass deren...