Wissensbibliothek
Was versteht man unter Binnenkolonisation?
Bei der Binnenkolonisation, die zunächst eine Folge des Bevölkerungswachstums war, wurden weitere Flächen erschlossen und damit eigene Siedlungsgebiete erweitert. Küstenbereiche wurden durch Eindeichung, Moorgebiete durch Trockenlegung und Waldflächen – auch in den Mittelgebirgen – durch Rodung erschlossen. Dörfer wurden gegründet, die im Gegensatz zu den gewachsenen Haufendörfern planmäßig angelegt waren, oft entlang einer Straße (Straßendorf) oder um einen Dorfplatz herum (Angerdorf).
Die Binnenkolonisation war begleitet von einer umfangreichen Migration (Wanderung). Vor allem denjenigen Bauernsöhnen, die den väterlichen Hof nicht erbten, bot sie die Chance, in der Fremde eine eigene Existenz aufzubauen. Die Kultivierung der neu erschlossenen Siedlungsgebiete sowie die Ausstattung der Höfe mit Vieh und Ackerbaugeräten mussten die Bauern selbst leisten.
Einstein und der Tellerwäscher
Ein amerikanischer Immigrant und die verrückte Entdeckungsgeschichte des Gravitationslinsen-Effekts. von RÜDIGER VAAS Manchmal ist die Wissenschaftsgeschichte wie ein spannender Krimi – mit geradezu detektivischer Täter- und Spurensuche. Das gilt auch für die Geschichte des Gravitationslinsen-Effekts, der heute ganz wörtlich den...
Überraschend “frühreife” Galaxie entdeckt
Video: Virtuelle Reise zu der Rekord-weit entfernten Scheibengalaxie REBELS-25. © ESO/L. Calçada/N. Risinger (skysurvey.org)/Dark Energy Survey/J. Dunlop et al. Ack.: CASU, CALET/ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/L. Rowland et al. Music: Astral Electronic Schon 700 Millionen Jahre nach dem Urknall hat sie ähnliche Merkmale wie unsere...