Wahrig Synonymwörterbuch
kalt
- kühl, frostig, winterlich, frisch, eisigkalt, eiskalt, bitterkalt, unterkühlt, frostklirrend, abgekühlt, ausgekühlt; ugs.: saukalt, hundekalt, lausekalt, schattig
- gefühlskalt, gefühllos, kaltherzig, hartherzig, herzlos, ohne Gefühl/Mitgefühl/Wärme, lieblos, ungerührt, mitleidlos, seelenlos, erbarmungslos, unfreundlich, distanziert, leidenschaftslos; ugs.: fischblütig
kalt: Eine kühle Atmosphäre
Das Adjektiv kalt beschreibt einen äußeren Zustand im Sinn von fühlbar arm an Wärme und zum anderen bildlich eine innere Befindlichkeit im Sinn von gefühlskalt. Die Angabe der Temperatur lässt sich durch die Synonyme dafür differenzieren. Frisch und kühl bezeichnen einen geringeren Grad von Kälte als frostig und eisig oder gar die Zusammensetzungen bitterkalt, eiskalt und frostklirrend.
Umgangssprachlich sind die Ausdrücke saukalt, lausekalt, hundekalt sowie das untertreibende schattig. Ein anderer Ausdruck für Winter ist die kalte Jahreszeit. Auch für kalt im Sinn von gefühllos gibt es Abstufungen. Jemand kann distanziert sein, ohne dabei gleich unfreundlich zu werden.
Die Synonyme ohne Mitgefühl/Wärme oder leidenschaftslos beschreiben diese Eigenschaft eher neutral. Begriffe wie lieblos, herzlos und kaltherzig/hartherzig sind dagegen eindeutig negativ. In stärkerem Maß gilt das noch für erbarmungslos. In der Umgangssprache werden die Ausdrücke jemanden kaltmachen für »töten« und jemanden kaltstellen für »entmachten« gebraucht.
Eine kalte Dusche kann wörtlich ein kühles, erfrischendes Brausebad sein, aber auch im übertragenen Sinn für »Ernüchterung« oder »Dämpfer« stehen. Kalte Füße bekommen muss nicht unbedingt im Wortsinn heißen, an den Füßen zu frieren, sondern kann bildlich gesprochen bedeuten, dass jemand in eine unangenehme Lage gerät.
Im Wohnungswesen spricht man von kalter Miete oder Kaltmiete, wenn die Kosten für ein Quartier ohne die Aufwendungen für Heizung, Wasser und Elektrizität gemeint sind. In der Gastronomie versteht man unter kalte Küche nicht gekochte Speisen. Aus der Jägersprache kommt der Begriff kalte Spur/Fährte für eine Fährte, die mehr als zwei Stunden alt ist und mithin wenig mehr über den Aufenthaltsort eines Tieres verrät.
Umgangssprachlich sind die Ausdrücke saukalt, lausekalt, hundekalt sowie das untertreibende schattig. Ein anderer Ausdruck für Winter ist die kalte Jahreszeit. Auch für kalt im Sinn von gefühllos gibt es Abstufungen. Jemand kann distanziert sein, ohne dabei gleich unfreundlich zu werden.
Die Synonyme ohne Mitgefühl/Wärme oder leidenschaftslos beschreiben diese Eigenschaft eher neutral. Begriffe wie lieblos, herzlos und kaltherzig/hartherzig sind dagegen eindeutig negativ. In stärkerem Maß gilt das noch für erbarmungslos. In der Umgangssprache werden die Ausdrücke jemanden kaltmachen für »töten« und jemanden kaltstellen für »entmachten« gebraucht.
Eine kalte Dusche kann wörtlich ein kühles, erfrischendes Brausebad sein, aber auch im übertragenen Sinn für »Ernüchterung« oder »Dämpfer« stehen. Kalte Füße bekommen muss nicht unbedingt im Wortsinn heißen, an den Füßen zu frieren, sondern kann bildlich gesprochen bedeuten, dass jemand in eine unangenehme Lage gerät.
Im Wohnungswesen spricht man von kalter Miete oder Kaltmiete, wenn die Kosten für ein Quartier ohne die Aufwendungen für Heizung, Wasser und Elektrizität gemeint sind. In der Gastronomie versteht man unter kalte Küche nicht gekochte Speisen. Aus der Jägersprache kommt der Begriff kalte Spur/Fährte für eine Fährte, die mehr als zwei Stunden alt ist und mithin wenig mehr über den Aufenthaltsort eines Tieres verrät.
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