Lexikon
Borromịni
Francesco, italienischer Baumeister und Bildhauer, * 27. 9. 1599 Bissone, † 2. 8. 1667 Rom (Selbstmord); einflussreicher Vertreter des römischen Barocks in der Nachfolge Bramantes und Michelangelos; baute in malerisch-bühnenhafter Manier bei Anwendung von Scheinperspektiven und reicher Fassaden- und Bildplastik u. a. die römischen Kirchen San Carlo alle Quattro Fontane (1638–1641) und Sant’Ivo (1642–1660). Als Bildhauer arbeitete Borromini unter G. L. Bernini an der Ausgestaltung von St. Peter in Rom.
Wissenschaft
DNA statt DVD
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Wissenschaft
Computer überall
„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...