Wissensbibliothek

Soll man Vögel im Winter füttern?

Dies ist umstritten. Als Argument dagegen wird angeführt, dass die bedrohten Arten nicht davon profitieren. Die Befürworter weisen darauf hin, dass gerade Stadtkinder damit die Möglichkeit haben, Vögel zu beobachten und sich mit ihnen zu beschäftigen. Grundsätzlich sollte man erst dann füttern, wenn Dauerfrost unter –5 °C herrscht und sich eine geschlossene Schneedecke gebildet hat. Da sich die Vögel schnell an eine Futterstelle gewöhnen und sich darauf verlassen, sollte man bei anhaltender Kälte keine Pause einlegen. Ist die Kältewelle beendet, empfiehlt es sich, nach einer Woche auch die Futtergabe einzustellen. Das Futterangebot muss sich an den Nahrungsgewohnheiten der Vögel orientieren: Weichfressern wie Amseln und Meisen kann man Haferflocken oder spezielle Futtermischungen mit Insekten anbieten, Körnerfressern wie Haussperling oder Buchfink Sonnenblumenkerne, Weizen oder Nüsse. Die Futterstelle sollte so eingerichtet sein, dass die Vögel sie nicht mit Kot verschmutzen können.

T-Zelle
Wissenschaft

Warum Immuntherapien anfälliger für Infektionen machen

Immuntherapien gegen Krebs zielen darauf, das körpereigene Immunsystem gegen die Tumorzellen zu aktivieren. Zu den Nebenwirkungen zählt allerdings neben einem erhöhten Risiko für Autoimmunerkrankungen auch eine gesteigerte Anfälligkeit für Infekte. Ein Forschungsteam hat nun eine mögliche Erklärung für diesen unerwünschten Effekt...

Nervenfasern im Tumor
Wissenschaft

Nerven-Blockade gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs?

Tumore der Bauchspeicheldrüse sind stark von Nervenfasern durchzogen. Eine Studie an Mäusen zeigt nun, dass der Krebs die Genaktivität der Nerven zu seinen Gunsten umprogrammiert. Das fördert sein Wachstum und hilft ihm dabei, dem Immunsystem zu entgehen. Zerstörten die Forschenden die Nervenverbindungen zum Tumor, wurde dieser...

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