Lexikon

Chang Jiang

[
tʃaŋ djiaŋ; chinesisch, „Langer Fluss“
]
auch Yangzi Jiang, Yangtze Kiang, Jangtsekiang, größter und wasserreichster Fluss Chinas, 6 300 km, rund 2 Mio. km2 Einzugsgebiet; entspringt als Moron Us im osttibetischen Tanggula-Gebirge; heißt im Oberlauf streckenweise Tontian He und Jinsha Jiang („Goldsandfluss“), durchquert das Gebirgsland von Tibet und Yunnan nach Süden, strömt dann in nordöstlicher Richtung durch Sichuan, mündet nordwestlich von Shanghai ins Ostchinesische Meer; trotz großer Staudamm- und Deichbauten starke Überschwemmungen, wie zuletzt 1998, als rund 250 Mio. Menschen betroffen waren (Drei-Schluchten-Staudamm); am Mittel- und Unterlauf fruchtbare Ebenen; auf 2700 km schiffbar, für große Seeschiffe auf rund 1000 km (ab Wuhan). Die wichtigsten Nebenflüsse des Chang Jiang sind links: Yalong Jiang, Min Jiang, Jialing Jiang, Han Shui; rechts: Wu Yiang, Yuan Jiang, Xiang Jiang, Gan Jiang.
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