Lexikon
Schachcomputer
[-kɔmpju:tə]
ein elektronischer Rechner (Computer), der als Schachpartner dient. Die Züge des Schachcomputers werden über Leuchtzeichen angezeigt, entweder in der üblichen Schachnotation, in der auch der Spieler seine Züge über eine Tastatur eingibt, oder über Sensorfelder. Auf dem Sensor-Schachbrett ausgeführte Züge werden vom Schachcomputer selbst „erkannt“. Das Schachprogramm, das für die Spielstärke verantwortlich ist, setzt, um die Züge verarbeiten zu können, die Felder ebenso wie die Figuren in Zahlen um. Schachprogramme für Großrechenanlagen wurden für wissenschaftliche Zwecke bereits in den 1950er Jahren entwickelt. Ein Mikroschachcomputer für private Zwecke wurde erstmals 1977 auf der Berliner Funkausstellung gezeigt.
Wissenschaft
Denisova-Erbgut könnte Besiedlung Amerikas erleichtert haben
Als die Vorfahren der heutigen amerikanischen Ureinwohner vor vielen tausend Jahren erstmals den neuen Kontinent besiedelten, könnte ihnen eine frühmenschliche Genvariante geholfen haben. Eine Studie zeigt, dass das Immun-Gen MUC19 bei vielen Menschen mit indigener amerikanischer Abstammung in einer Variante vorliegt, die...
Wissenschaft
Rätselhafter Gammablitz
Fraß ein Schwarzes Loch einen Stern von innen auf? von RÜDIGER VAAS Kosmische Gammastrahlen-Ausbrüche, kurz GRBs oder Gammablitze genannt, zeigen sich ungefähr einmal am Tag irgendwo am Himmel. Sie dauern höchstens wenige Minuten und entstehen bei der Kollision von Neutronensternen oder der Detonation massereicher Sterne. Nun hat...
Weitere Artikel aus dem Kalender
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Auf Wasser gebaut
Dauerläufer Mensch
News der Woche 25.07.2025
Letztes Bollwerk gegen Datenraub
Was wissen die Aliens?
Wie Geschlechtshormone das Immunsystem prägen