Lexikon

Struktrwandel

der stetige Prozess der Veränderung wirtschaftlicher Produktionsfaktoren sowie der Zusammensetzung des gesamtwirtschaftlichen Produkts einer Volkswirtschaft. Der Strukturwandel beschreibt dabei langfristige Entwicklungen, die unabhängig von Konjunkturzyklen und saisonalen Schwankungen eintreten. Als hauptsächlicher Wesenszug hat sich die Bedeutungsverschiebung einzelner Wirtschaftssektoren herausgestellt. Im Laufe der Wirtschaftsgeschichte hat die Bedeutung des primären Sektors (Landwirtschaft, Fischerei, Forsten) zu Gunsten des sekundären (industrielle Produktion) und tertiären Sektors (Handel, Dienstleistungen) abgenommen. Die Volkswirtschaften der marktwirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten sowie der Länder mit wenigen natürlichen Ressourcen (z. B. Bodenschätze) zeichnen sich durch einen ständigen Bedeutungszuwachs des tertiären gegenüber dem sekundären Sektor aus. Der Strukturwandel umfasst darüber hinaus auch langfristige Änderungen der Beschäftigungsstruktur (Aufteilung nach Geschlecht, Ausbildung, Alter), der Produktionsbedingungen (Rationalisierung, Arbeitsteilung) sowie der Bedeutung regionaler Wirtschaftsräume.
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Wissenschaft

Pfui, das tut man nicht! Oder doch?

Warum Nase hochziehen gesunder ist als Schnäuzen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Andere Länder, andere Sitten. Während uns von Kindesbeinen an eingetrichtert wird, in ein Taschentuch zu schnäuzen, wenn die Nase läuft, gilt das in vielen asiatischen Kulturen als eklig und ist daher im Beisein anderer verpönt. Dagegen empfindet...

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Wissenschaft

Kreisverkehr

Blut spielt in vielen Mythen und Märchen der Menschen eine große Rolle. „Ruckedigu, Blut ist im Schuh“, gurren die Tauben in Aschenputtel, die Goldmarie muss in den Brunnen hinuntersteigen, um die blutige Spule zu waschen und findet sich als Leibeigene bei Frau Holle wieder, und bei der christlichen Wandlung wird aus dem Messwein...

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