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Andorra: Wintersport- und Steuerparadies in den Pyrenäen
Landesnatur
Wo liegt Andorra?
Der Kleinstaat befindet sich in den östlichen Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich. Die eiszeitlich geformten Hochtäler sind von hohen Felsbergen umgeben. Der höchste Berg ist mit 2946 m der Coma Pedrosa. Feste Straßen führen nach Seo de Urgel sowie ins französische Ariègetal; wichtigste Stadt ist die am Valira gelegene Hauptstadt Andorra la Vella. Im Winter herrscht ein schneereiches, wintermildes Klima; die Pässe sind zu jener Jahreszeit unpassierbar. Die Sommer sind kühl und feucht.
Wirtschaft
Was zieht Touristen an?
Als zollfreies Einkaufsparadies und größtes Skirefugium in den Pyrenäen zieht das Land ganzjährig fast 10 Mio. Touristen pro Jahr an. Damit hat sich der Tourismus in den letzten Jahren zum wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes entwickelt. Weitere Einnahmequellen des Staates, der seinen Bürgern weitgehend Steuerfreiheit gewährt, sind das Bankwesen, der Export von Energie aus Wasserkraft sowie der Handel mit Importwaren.
Geschichte
Wer regiert in Andorra?
Andorra hat zwei ausländische Staatsoberhäupter: den Bischof von Seo de Urgel (Spanien) sowie den französischen Präsidenten. Dies geht auf einen Vertrag aus dem Jahr 1278 zurück, in dem sich der Graf von Foix und der damalige Bischof von Seo de Urgel die Herrschaft über das Fürstentum teilten.
Rechtsnachfolger des Grafen wurde später die französische Krone. Andorra war ein Co-Fürstentum mit republikanischer Autonomie. 1993 wurde eine neue Verfassung verabschiedet. Danach haben der Bischof und Frankreichs Präsident nur noch repräsentative Rechte.
Wussten Sie, dass …
Andorra la Vella mit 1079 m die höchstgelegene Hauptstadt Europas ist?
nur 32 % der Einwohner Andorraner (Katalanen) sind? Die meisten Ausländer sind Spanier, Portugiesen und Franzosen.
zwei Fünftel der Gebirgslandschaft oberhalb der Baumgrenze liegen?
»Tun Sie nie etwas im Weltraum, das Sie vorher nicht trainiert haben!«
Charlie Duke ist einer der vier noch lebenden Astronauten, die den Mond betreten haben. bild der wissenschaft traf ihn auf der Wissenschaftskonferenz Starmus im armenischen Jerewan. Das Gespräch führte Alexandra von Ascheraden Charlie Duke, seit Beginn des Raumfahrtzeitalters waren nur zwölf Menschen auf dem Mond. Lediglich vier...
Dem Wasserweg der Pyramidenbauer auf der Spur
Heute ist kein Wasser mehr in Sicht – doch erbaut wurden viele der altägyptischen Pyramiden noch in Flussnähe, verdeutlicht eine Studie. Forschende haben Teile eines heute verschwundenen Nilarms identifiziert, an dessen Westufer offenbar 31 der ägyptischen Pyramiden errichtet wurden. Der etwa 64 Kilometer lange Wasserweg hat...