Wissensbibliothek

Weshalb schmücken sich Pflanzen mit Blüten?

Um Bestäuber anzulocken und so die Fortpflanzung und damit auch die Verbreitung der Art zu sichern. Vor allem Farben und Düfte sind anziehende Signale, um Biene, Hummel und Co. zum Besuch zu bewegen. Rotblaue Anthocyane, orange gefärbte Carotinoide oder gelbe Flavonoide dienen als Ausgangsstoffe für eine große Farbvielfalt. Gewellte oder mit Wachsen überzogene Oberflächen reflektieren das Licht in unterschiedlichste Richtungen und lassen viele Blüten ganz besonders intensiv leuchten. Zusätzlich zu ihrer Grundfarbe helfen viele Blüten den Insekten mit Farbmalen, farbigen Streifen und Tupfen auf den Kronblättern, möglichst schnell und zielsicher an den Nektar zu gelangen. Wer schlecht sieht, aber gut riechen kann, dem legen die Blüten mit Duftstoffen markante Leitbahnen, die Bienen, Fliegen oder Wespen mit ihrem feinen Geruchssinn sogar aus großer, bisweilen kilometerweiter Entfernung wahrnehmen.

Als nahrhafte Werbegeschenke bieten Pollen alles, was die geflügelten Besucher brauchen. Auch der ausschließlich zur Belohnung dienstbarer Tiere hergestellte Nektar ist begehrt; die Blüten produzieren diesen süßen Saft in besonderen Drüsen, den Nektarien. Manche Blütenpflanzen belohnen ihre Besucher darüber hinaus mit nahrhaften Fetten, die sie in besonderen Öldrüsen bilden.

Tanzen
Wissenschaft

Tanzen für die Gesundheit

Ob Paartanz oder Zumba: Tanzen bringt den Kreislauf in Schwung und stimuliert das Gehirn. Warum uns Bewegung zur Musik guttut. von FREDERIK JÖTTEN (Text) und LINUS SCHILLING (Illustrationen) Tanzen liegt in unseren Genen. Schon Babys bewegen sich zu einem ihnen vorgespielten Rhythmus. Und je mehr sie sich bewegen, desto mehr...

Gerät zur nicht-invasiven Elektrostimulation
Wissenschaft

Nicht-invasive Elektrostimulation hilft

Schädigungen des Rückenmarks führen dazu, dass Betroffene Teile ihres Körpers nicht mehr bewegen und spüren können – je höher die Verletzung, desto weitreichender die Lähmungen. Ins Rückenmark implantierte Elektroden können helfen, die Funktionen teilweise wiederherzustellen. Doch es geht auch nicht-invasiv: Eine klinische Studie...

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