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Insuline

Insulin (von lateinisch insula "Insel") ist ein in den B-Zellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildetes Peptidhormon, das aus zwei Polypeptidketten (A- und B-Kette) mit 21 beziehungsweise 30 Aminosäuren besteht. Diese sind durch zwei für die Funktion unerlässliche Disulfidbrücken miteinander verbunden, während eine dritte Disulfidbrücke einen Ring innerhalb der A-Kette bildet. Insuline finden sich bei allen Säugetieren. Sie können auch künstlich hergestellt werden.
Quelle: Brockhaus

Um Diabetes festzustellen, wird eine Blutzuckermessung durchgeführt.
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Die Sekundär- und Tertiärstruktur des Proteins wird durch Wasserstoffbrücken stabilisiert, die Quartärstruktur ist ein Hexamer mit einem Zn2+-Ion im Zentrum. Bei der Biosynthese wird zunächst das aus einer zusammenhängenden Kette von (je nach Art) 81–86 Aminosäuren bestehende Proinsulin gebildet; durch Abspaltung eines Polypeptids (C-Kette) geht daraus das aktive Hormon hervor. Die wichtigste physiologische Wirkung des Humaninsulins ist die Senkung des Blutglucosespiegels, sobald (z. B. nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit) der Normalwert überschritten wird. Dabei bestimmt die Höhe der Blutglucosekonzentration die Geschwindigkeit der Insulinsekretion. Die Bindung an Insulinrezeptoren fördert den Eintritt von Glucose aus dem Blut in Skelettmuskel-, Fett- und Leberzellen. Antagonist des Insulins ist das Glucagon. Weitere Wirkungen des Insulins sind die Steigerung der Biosynthese von Glykogen, Fetten (auch die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fette) und Proteinen mit gleichzeitiger Hemmung von Glykogen- und Fettabbau, Förderung der Glykolyse und Hemmung der Gluconeogenese. Insulin ist somit ein "Speicherhormon", das die Bildung von Glykogen-, Fett- und Proteindepots in Leber, Fettgewebe und Muskeln fördert, wenn reichlich Nahrung vorhanden ist. Außerdem verhindert es durch Hemmung des Fettabbaus das Auftreten von Ketonkörpern. Ein absoluter oder relativer Mangel an Insulin führt zum Krankheitsbild des Diabetes mellitus.



 

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