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Diabetes mellitus

Zuckerkrankheit
Blutzucker
Blutzucker
Die Höhe des Blutzuckers (Zuckerspiegel) schwankt im Laufe des Tages abhängig von der Körperbelastung und der Einnahme von Mahlzeiten.
Störung des Zuckerstoffwechsels. Der Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselkrankheit der westlichen Welt. Die dem Diabetes mellitus zugrunde liegende Störung besteht in einer Unterproduktion von Insulin infolge einer Zerstörung der Betazellen in den Langerhans'schen Inseln der Bauchspeicheldrüse (Typ I, Jugenddiabetes). Aufgrund des Insulinmangels kann der Körper aufgenommene Kohlenhydrate nicht ausreichend abbauen, so dass der Blutzuckerspiegel steigt. Der sog. Altersdiabetes (Typ 2) beruht primär auf einer Insulinresistenz, d. h. es wird genug Insulin produziert, die Insulinempfindlichkeit der Zellen ist jedoch herabgesetzt, so dass das Insulin nicht wirken kann. Die antidiabetischen Tabletten erhöhen die Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin. Im weiteren Verlauf kann sich jedoch zusätzlich ein Insulinmangel entwickeln. Dann muss auch beim Altersdiabetes Insulin gegeben werden. Der erhöhte Zuckergehalt im Blut schädigt auf Dauer die kleinen Arterien und führt an verschiedenen Organen, vor allem den Augen und Nieren, zu Fehlfunktionen (Sehstörungen, Erblindung, Niereninsuffizienz). Auch die Nerven werden geschädigt. Durchblutungsstörungen und mangelndes Schmerzempfinden führen besonders an den Füßen zu schlecht heilenden Wunden. Diabetiker sind auch besonders anfällig für Infektionen. Symptome bei Typ 1-Diabetes sind Gewichtsverlust, starker Durst und Müdigkeit. Ohne Gabe von Insulin würden die Patienten innerhalb kurzer Zeit versterben. Der Typ 2-Diabetes geht lange ganz ohne Symptome einher und wird daher oft erst entdeckt, wenn bereits Spätschäden aufgetreten sind. Alle Diabetiker müssen eine Kohlenhydrat-bilanzierte Diät einhalten und auf ausreichend Bewegung achten. Auch Coma diabeticum, diabetische Gangrän, Insulin.
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