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Wieso war Urmensch »Lucy« eine Sensation?

Als man 1974 bei Hadar im Nordosten Äthiopiens die Knochenreste eines 3,7 Mio. Jahren alten weiblichen Australopithecus afarensis fand, glaubte man, unseren ältesten Vorfahren entdeckt zu haben. Die Knochen verrieten, dass »Lucy«, so ihr Spitzname, kaum größer als 1 m war und ungefähr 30 kg wog. Sie hat sich größtenteils aufrecht auf zwei Beinen fortbewegt. 1995 büßte Lucy ihren Platz im Stammbaum unserer Art jedoch schon wieder ein. Mit dem 4,1–3,9 Mio. Jahren alten Australopithecus anamensis konnte ein noch älterer, bereits aufrecht gehender Hominide nachgewiesen werden.

Heute sind acht Arten von Australopithecinen bekannt, deren Überreste ausschließlich im südlichen und östlichen Afrika geborgen werden konnten. Manche lebten zeitgleich, hatten sich aber auf unterschiedliche Lebensräume und Nahrung spezialisiert. Der jüngste Vertreter ist der Australopithecus robustus; mit ihm starben die Australopithecinen vor rd. 1,2 Mio. Jahren aus.

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Wissenschaft

Die Suche nach dem Unmöglichen

Verschwundene Galaxien, plötzlich auftauchende Sterne oder fremde Sonden im Erdorbit: Eine Großfahndung nach exotischen Himmelsphänomenen hat begonnen – und bereits zu seltsamen Entdeckungen geführt. von RÜDIGER VAAS Signale mit elektromagnetischen Strahlen und vielleicht mit Neutrinos oder Gravitationswellen sowie indirekte...

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Wissenschaft

Kreisverkehr

Blut spielt in vielen Mythen und Märchen der Menschen eine große Rolle. „Ruckedigu, Blut ist im Schuh“, gurren die Tauben in Aschenputtel, die Goldmarie muss in den Brunnen hinuntersteigen, um die blutige Spule zu waschen und findet sich als Leibeigene bei Frau Holle wieder, und bei der christlichen Wandlung wird aus dem Messwein...

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