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Konflikte bewältigen

Gesa Gunturu

Einleitung

Wir verwenden hier den Begriff Konfliktbewältigung. Ebenso gut könnte man von Konfliktregelung oder -management sprechen. Manche Psychologen raten davon ab, auf die "Lösung" eines Konfliktes abzuzielen, da ein so endgültiges Ziel im normalen Leben kaum erreichbar ist. Ein Konflikt lebt noch eine Weile in unserem Inneren nach. Und da es fast nie ausschließlich um klar abgegrenzte Themen geht, sondern immer auch unsere Gefühle und Stimmungen sowie unsere Vorgeschichte mit dem Gegner in das Konfliktgeschehen hineinspielen, und da diese Beziehung nach Beendigung des akuten Konflikts mit Sicherheit eine Veränderung erfahren hat, ist es nützlicher, sich diesen ganzen Prozess als etwas fließendes vorzustellen.

Was soll die Konfliktbewältigung nun erreichen?
Das Ziel ist stets, die Handlungsfähigkeit wieder herzustellen, die durch den Konflikt blockiert war. Ein gerechter Ausgleich wird gesucht, der beiden Seiten Vorteile bringt und zu dem später alle stehen können.
Die offensichtlichen Pluspunkte einer mit fairen Methoden ausgetragenen Konfliktbewältigung sind:

  • Keine der Parteien verliert das Gesicht - es wird niemand verletzt und es gibt keine Verlierer.
  • Man kann Wut und Ärger loslassen und braucht nicht mehr vor sich hin zu brüten.
  • Hinterher herrscht zwischen den Konfliktpartnern eine bessere Atmosphäre als vorher.

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