Lexikon
Bogenlampe
elektrische Lichtquelle, arbeitet nach dem Prinzip der selbständigen Gasentladung. Die starke Elektronenemission der sehr heißen Kathode (4000–4800 °C) hält den Ionenentladungsstrom aufrecht. Die Elektroden bestehen aus reiner Kohle oder Effektkohle. Bei Reinkohlen-Bogenlampen wird die hohe Lichtstärke vor allem (zu 85%) von der weiß glühenden (4000 °C) Anode erzeugt, während auf Kathode und Lichtbogen nur 10% bzw. 5% entfallen. Bei Effektkohlen-Bogenlampen leuchtet der Lichtbogen stark. Bogenlampen wurden früher besonders bei Filmvorführgeräten als Lichtquellen verwendet, heute durch Höchstdruckentladungslampen abgelöst.
Wissenschaft
Taktgeber Mond
Der Mond bewegt nicht nur die Wassermassen der Meere. Auch viele Meeresbewohner richten sich nach ihm aus. Von Wiebke Pfohl Es ist der 11. Oktober 1492, Christoph Kolumbus und seine Mannschaft von der Santa Maria beobachten ein Phänomen, das Forschende erst Jahrhunderte später aufklären werden. Gegen 10 Uhr abends, vier Stunden...
Wissenschaft
Recht im Weltraum?
Eine diffizile Angelegenheit! von ALEXANDRA VON ASCHERADEN Die Artemis-Vereinbarungen der USA und ihrer Partner formulieren Regeln für die Exploration des Sonnensystems, zunächst besonders für den Mond und dessen Umgebung. Sie sind aber juristisch problematisch. Vor allem die Gewinnung von Rohstoffen und intendierte...