Lexikon

Lichtbogen

die selbständige Gasentladung zwischen zwei Elektroden (aus Kohle [Effektkohlen] oder Metall), die bei genügend hoher Stromstärke stattfindet; dabei sendet die Anode (positiver Krater), die im Allgemeinen eine Temperatur von mehreren 1000 °C hat, weißliches Licht aus. Mit Hilfe des Lichtbogens (Gerdien-Bogen) lassen sich experimentell sehr hohe Temperaturen (bis zu 50 000 °C, Stromstärke 1500 A) erzeugen. Der Lichtbogen wird u. a. in Lichtbogenöfen (vor allem in Elektrostahlöfen) für Metallschmelzen, zum Lichtbogenschweißen oder in Bogenlampen verwendet. Große Bedeutung in der Elektrotechnik hat die Lichtbogenlöschung, besonders in Schaltern von Hochspannungsanlagen.
Elektrostahlöfen: Lichtbogenofen
Elektrostahlöfen: Lichtbogenofen
Elektrostahlöfen: 1000-t-Lichtbogenofen
Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben schwarzer Stempel mit aufgedrucktem Text.
Wissenschaft

Wenn Fingergelenke Krach machen

Was es mit dem Knacken in den Gelenken auf sich hat und ob es schädlich ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Manche tun es aus Nervosität, andere erfreuen sich an dem befreienden Gefühl, wenn die Spannung im Gelenk plötzlich mit deutlichem Knacken nachlässt, und wieder andere wollen mit dem Geräusch offenbar vor allem ihre...

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Wissenschaft

Paradoxe Genome

Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...

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