Lexikon
Lichtbogen
die selbständige Gasentladung zwischen zwei Elektroden (aus Kohle [Effektkohlen] oder Metall), die bei genügend hoher Stromstärke stattfindet; dabei sendet die Anode (positiver Krater), die im Allgemeinen eine Temperatur von mehreren 1000 °C hat, weißliches Licht aus. Mit Hilfe des Lichtbogens (Gerdien-Bogen) lassen sich experimentell sehr hohe Temperaturen (bis zu 50 000 °C, Stromstärke 1500 A) erzeugen. Der Lichtbogen wird u. a. in Lichtbogenöfen (vor allem in Elektrostahlöfen) für Metallschmelzen, zum Lichtbogenschweißen oder in Bogenlampen verwendet. Große Bedeutung in der Elektrotechnik hat die Lichtbogenlöschung, besonders in Schaltern von Hochspannungsanlagen.
Elektrostahlöfen: Lichtbogenofen
Elektrostahlöfen: Lichtbogenofen
Elektrostahlöfen: 1000-t-Lichtbogenofen
© Friedrich Krupp GmbH, Essen
Wissenschaft
News der Woche 15.11.2024
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