Lexikon
Bogenlampe
elektrische Lichtquelle, arbeitet nach dem Prinzip der selbständigen Gasentladung. Die starke Elektronenemission der sehr heißen Kathode (4000–4800 °C) hält den Ionenentladungsstrom aufrecht. Die Elektroden bestehen aus reiner Kohle oder Effektkohle. Bei Reinkohlen-Bogenlampen wird die hohe Lichtstärke vor allem (zu 85%) von der weiß glühenden (4000 °C) Anode erzeugt, während auf Kathode und Lichtbogen nur 10% bzw. 5% entfallen. Bei Effektkohlen-Bogenlampen leuchtet der Lichtbogen stark. Bogenlampen wurden früher besonders bei Filmvorführgeräten als Lichtquellen verwendet, heute durch Höchstdruckentladungslampen abgelöst.
Wissenschaft
Haben kleine Sterne besondere Planeten?
Wie erdähnlich könnten die Welten um die vielen stellaren Winzlinge des Weltalls sein? Hinweise dazu hat nun der analytische Blick des Webb-Teleskops auf die planetenbildende Scheibe eines sehr massearmen Jung-Sterns geliefert. Sie enthält demnach viele kohlenstoffhaltige Verbindungen und offenbar wenig sauerstoffhaltige Gase....
Wissenschaft
Schnecken, Schwämme, Nussschalen
So vielfältig wie die Tier- und Pflanzenwelt, so breit ist die Palette an bizarren Materialstrukturen, die die Natur im Verlauf der Evolution hervorgebracht hat. Sie bieten pfiffige Lösungen für viele Herausforderungen in der Technik und Medizin. von Reinhard Breuer
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