Lexikon
Bogenlampe
elektrische Lichtquelle, arbeitet nach dem Prinzip der selbständigen Gasentladung. Die starke Elektronenemission der sehr heißen Kathode (4000–4800 °C) hält den Ionenentladungsstrom aufrecht. Die Elektroden bestehen aus reiner Kohle oder Effektkohle. Bei Reinkohlen-Bogenlampen wird die hohe Lichtstärke vor allem (zu 85%) von der weiß glühenden (4000 °C) Anode erzeugt, während auf Kathode und Lichtbogen nur 10% bzw. 5% entfallen. Bei Effektkohlen-Bogenlampen leuchtet der Lichtbogen stark. Bogenlampen wurden früher besonders bei Filmvorführgeräten als Lichtquellen verwendet, heute durch Höchstdruckentladungslampen abgelöst.
Wissenschaft
Fischfang als Wegbereiter für die Maya?
In Mittelamerika lebten schon vor tausenden Jahren Jäger und Sammler. Offenbar waren diese Menschen auch versierte Fischer, wie ein neuer Fund nun nahelegt. In einem artenreichen Feuchtgebiet in Belize haben Anthropologen Überreste eines ausgedehnten Grabensystems entdeckt, das bereits vor rund 4000 Jahren dem Fischfang diente....
Wissenschaft
Akkus für die Tonne
Seit Kurzem gibt es Batterien, die biologisch abbaubar sind. Manche sind sogar essbar. Doch wie leistungsstark sind solche Zellen? Und wo lassen sie sich einsetzen? von ROLF HEßBRÜGGE Handelsübliche Batterien sind das Gegenteil von umweltverträglich: Sie bestehen in der Regel aus einem Stahlgehäuse. Darin schwappt ein Elektrolyt...
Weitere Lexikon Artikel
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Einsteins Spuk
Die bewegte Erde
Bei Fieber hilft Wärme
Wie Oktopusse ihre Arme einsetzen
Auf Tuchfühlung mit der Sonne
Wie Mathematiker ihre Reputation aufpolieren