Wissensbibliothek
Leben auch andere Tiere in Ameisennestern?
Ja, mitunter, doch sind diese nicht unbedingt gern gesehen. Angesichts des evolutionären Erfolgs und der Verbreitung der Hautflügler ist es kein Wunder, dass andere Arten sich auf das Leben innerhalb eines Ameisenstaates spezialisiert haben. Diese sog. Ameisengäste, etwa 3000 Arten von Gliederfüßern wie Asseln, Milben, Spinnen, Schmetterlingsraupen und vor allem Käfer, sind teils unschädliche Untermieter, teils echte Schmarotzer und Räuber. Viele von ihnen tarnen sich chemisch als Artgenossen der Ameisen oder sondern schmackhafte Substanzen ab, um nicht getötet oder aus dem Nest geworfen zu werden. Manche ahmen sogar das Verhalten der Wirte nach. Es gibt aber auch erwünschte Untermieter, die mit den Ameisen symbiotische, also für beide Seiten nützliche Wechselbeziehungen eingegangen sind.
Wie wir den Mars erwärmen könnten
Wissenschaft mit einem Hauch von Science-Fiction: Forschende präsentieren ein innovatives Konzept zur Verwandlung des Mars in einen lebensfreundlichen Planeten. Aus ihren Modellen geht hervor, dass aus lokalen Ressourcen hergestellte Nanopartikel einen effektiven Treibhauseffekt in der Atmosphäre des Roten Planeten auslösen...
Morgendlicher Kaffee könnte Herzgesundheit fördern
Für viele Menschen gehört der morgendliche Kaffee zur alltäglichen Routine. Eine Studie zeigt nun, dass diese Gewohnheit potenziell gut für die Gesundheit ist. Der Analyse zufolge hatten Personen, die üblicherweise morgens Kaffee trinken, ein geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen Ursachen zu sterben, als...