Lexikon

Tiefenpsychologie

eine um 1930 aufgekommene Sammelbezeichnung für verschiedene psychologische Forschungsrichtungen, die von der Psychoanalyse S. Freuds ausgehen und wie sie die bewussten seelischen Erlebnisse auf unbewusste, vorwiegend triebhafte und emotionale Regungen zurückführen, aber in vielen Punkten mehr oder weniger stark von ihr abweichen, z. B. bei C. G. Jung, der das menschliche Verhalten aus religiös-mystischer Sicht deutet; bei A. Adler, der die Ich-Zentrierung durch Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls zu überwinden hofft; bei V. Frankl, der die Existenzanalayse und Logotherapie in den Mittelpunkt rückt; bei K. Horney, die die Förderung sozialer und kultureller Aspekte für wesentlich hält.
Adler, Alfred
Alfred Adler
Swamp_milkweed_(Asclepias_incarnata)_in_bloom_with_a_monarch_butterfly_(Danaus_plexippus)_feeding_on_nectar_in_the_flowers
Wissenschaft

Unsere verschobene Wahrnehmung

Wenn die Zeit vergeht, ändert sich auch der Blick auf die Vergangenheit. Es ist ein wachsendes Problem für Natur- und Klimaschutz, dass wir Dinge für normal halten, die früher ganz anders waren. Wissenschaftler nennen diesen Effekt das Shifting-Baseline-Syndrom. Von Rainer Kurlemann Wer kann sich noch erinnern, wie viele...

Videocall
Wissenschaft

Gestörte Videoanrufe untergraben Sympathie und Vertrauen

Ob Bewerbungsgespräche, Gerichtsverhandlungen oder Gesundheitsberatungen: Videotelefonate haben sich in vielen Bereichen als Alternative zu persönlichen Gesprächen entwickelt. Doch die digitalen Treffen bergen auch Risiken, zeigt eine Studie. Häufige technische Störungen wie Ton- und Bildaussetzer sorgen nämlich dafür, dass wir...

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