Lexikon
Drewermann
Eugen, deutscher katholischer Theologe und Psychotherapeut, * 20. 6. 1940 Bergkamen; lehrte 1979–1991 an der Katholischen Theologischen Fakultät in Paderborn; geriet in Widerspruch zur Amtskirche mit kritischen Schriften zu kirchlichen Dogmen, dem Priestertum und dem Welt- und Menschenbild der Kirche. 1991 Entzug der kirchliche Lehrbefugnis, 1992 der Predigtbefugnis und bis auf weiteres des Priesteramtes; seitdem Dozent für sozialwissenschaftliche Anthropologie in Paderborn; 2005 Austritt aus der katholischen Kirche. Werke: „Tiefenpsychologie und Exegese“ 1988; „Kleriker – Psychogramm eines Ideals“ 1989; Kommentare zum Markusevangelium 1989 und Matthäusevangelium 1992–1995; „Giordano Bruno“ 1992; „Jesus von Nazareth“ 1996; „Wozu Religion?“ 2001; „Von der Macht des Geldes oder Märchen zur Ökonomie“ 2007; auch Märcheninterpretationen.
Wissenschaft
Die verborgene Kraft der kleinsten Mikroquasare
Der Ursprung der energiereichen kosmischen Strahlung ist eines der größten Rätsel der Astroteilchenphysik. Denn bisher sind nur einige Quellen dieser schnellen Teilchen und kurzwelligen Gammastrahlung bekannt. Jetzt liefern neue Beobachtungen mit dem NASA-Gammastrahlen-Teleskop Fermi-LAT Hinweise auf zuvor unterschätzte Akteure...
Wissenschaft
Das Kosmologische Prinzip
Es ist die Grundlage für das größte Erfolgsmodell aller Zeiten: das Verständnis des gesamten Universums. von RÜDIGER VAAS „Ich bin der Kater, der allein läuft, und alle meine Plätze sind für mich gleich“, heißt es in der 1902 veröffentlichten Kurzgeschichte „The Cat that Walked by Himself“ von Rudyard Kipling. Müssten Kosmologen...