Lexikon

Drewermann

Eugen, deutscher katholischer Theologe und Psychotherapeut, * 20. 6. 1940 Bergkamen; lehrte 19791991 an der Katholischen Theologischen Fakultät in Paderborn; geriet in Widerspruch zur Amtskirche mit kritischen Schriften zu kirchlichen Dogmen, dem Priestertum und dem Welt- und Menschenbild der Kirche. 1991 Entzug der kirchliche Lehrbefugnis, 1992 der Predigtbefugnis und bis auf weiteres des Priesteramtes; seitdem Dozent für sozialwissenschaftliche Anthropologie in Paderborn; 2005 Austritt aus der katholischen Kirche. Werke: „Tiefenpsychologie und Exegese“ 1988; „Kleriker Psychogramm eines Ideals“ 1989; Kommentare zum Markusevangelium 1989 und Matthäusevangelium 19921995; „Giordano Bruno“ 1992; „Jesus von Nazareth“ 1996; „Wozu Religion?“ 2001; „Von der Macht des Geldes oder Märchen zur Ökonomie“ 2007; auch Märcheninterpretationen.
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Wissenschaft

Das Harte unterliegt

In seiner „Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem Weg des Laotse in die Emigration“ lässt Bertolt Brecht den Weisen auf einen Zollbeamten treffen, der fragt, worüber sich der Gelehrte Gedanken gemacht und was er dabei herausgefunden hat. Der Knabe, der Laotse begleitet, antwortet mit dem berühmten Satz, „Dass das...

Impfstoff
Wissenschaft

Wie sich Fehlannahmen bekämpfen lassen

Während der Covid-19-Pandemie haben sich zahlreiche Falschinformationen verbreitet, darunter zu angeblichen Sicherheitsproblemen der mRNA-Impfstoffe. Viele Faktencheck-Organisationen haben die falschen Behauptungen wieder und wieder auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse widerlegt. Doch solche Widerlegungen bergen stets das...

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