Lexikon
Wasserschutzgebiet
ein zur Sicherung einer schon bestehenden oder zukünftigen Trinkwassergewinnung aus Oberflächen- und Grundwässern auf dem Verordnungswege (Wasserhaushaltsgesetz) ausgewiesenes Gebiet. Wasserschutzgebiete sollen das Rohwasser vor Verunreinigungen schützen und sind meist in drei Zonen (Wasserschutzzonen) unterteilt, in denen bestimmte Handlungen als nicht mehr tragbar angesehen werden. Im Fassungsbereich (Schutzzone I) sind alle Maßnahmen untersagt, die nicht zum Wasserwerksbetrieb selbst gehören. Die Zone II (engere Schutzzone) soll das Grundwasser vor abbaubaren Schadstoffen schützen, und die Zone III (weitere Schutzzone) soll die Ansiedlung von Fabrikationszweigen verhindern, deren Schadstoffemissionen im Unglücksfall so groß sein könnten, dass sie auch bei der Untergrundpassage nicht eliminierbar sind.
Wissenschaft
Mit Sonnenenergie durch die Wüste
Bei internationalen Wettkämpfen treten solarbetriebene Rennwagen gegeneinander an. Wüstenstraßen werden dabei zu Teststrecken für neue Solartechnologien. von RAINER KURLEMANN Wer in Marokko Auto fährt, erlebt viele Überraschungen. Das Königreich ist ein modernes Land, trotzdem trifft man auf den Straßen so manchen Eselskarren und...
Wissenschaft
Warum das Wollnashorn verschwand
Was geschah mit den gehörnten Zottel-Kolossen? Eine Studie wirft neues Licht auf die Ursachen des Aussterbens der Wollnashörner am Ende der letzten Eiszeit. Die Rekonstruktion ihrer Populationsgeschichte legt nahe, dass eine Kombination aus klimabedingter Lebensraumfragmentierung und geringer, aber anhaltender Bejagung durch den...