Lexikon
Amphetamịn
β-Phenylisopropylaminsynthetisch hergestelltes Aufputschmittel oder Psychostimulans („Speed“), das zusammen mit seinen Derivaten wie Methamphetamin („Crystal“, „Ice“) zu den Weckaminen gehört und dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Ähnlich wie das körpereigene Adrenalin wirkt es auf das Zentralnervensystem stimulierend und leistungssteigernd. Es ist daher eine beliebte Partydroge und wird auch zum Doping missbraucht. Die anfängliche euphorisierende Wirkung von Amphetaminen führt sehr schnell zu psychischer, weniger zu körperlicher Abhängigkeit. Methamphetamin wirkt noch erheblich stärker. Es hält tagelang wach, unterdrückt Hunger und Durst, macht extrem selbstsicher und extrem süchtig. Abhängige verfallen ohne den Stoff in Depressionen. U. a. kann es bei anhaltendem Gebrauch zu schweren Hirnschäden kommen.
Wissenschaft
»Die Trias war ein evolutionäres Experiment«
Mirasaura grauvogeli lebte vor 247 Millionen Jahren. Stephan Spiekman erklärt, warum der Fossilienfund aus dem Elsass von herausragender Bedeutung für das Verständnis der Evolution ist. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Dr. Spiekman, wo ist Mirasaura im Stammbaum der Reptilien denn einzuordnen? Mirasaura gehört zu den...
Wissenschaft
Können wir Nässe fühlen?
Warum sich Wasser nass anfühlt – es sich dabei aber eigentlich nur um eine Wahrnehmungsillusion handelt, erklärt Dr. med Jürgen Brater. Was denken Sie: Können Sie mit Ihren Händen fühlen, ob ein Gegenstand feucht oder gar nass ist? „Ja, klar“, werden Sie spontan antworten. Doch was Sie wahrnehmen, ist tatsächlich nicht die...