Lexikon
Amphetamịn
β-Phenylisopropylaminsynthetisch hergestelltes Aufputschmittel oder Psychostimulans („Speed“), das zusammen mit seinen Derivaten wie Methamphetamin („Crystal“, „Ice“) zu den Weckaminen gehört und dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Ähnlich wie das körpereigene Adrenalin wirkt es auf das Zentralnervensystem stimulierend und leistungssteigernd. Es ist daher eine beliebte Partydroge und wird auch zum Doping missbraucht. Die anfängliche euphorisierende Wirkung von Amphetaminen führt sehr schnell zu psychischer, weniger zu körperlicher Abhängigkeit. Methamphetamin wirkt noch erheblich stärker. Es hält tagelang wach, unterdrückt Hunger und Durst, macht extrem selbstsicher und extrem süchtig. Abhängige verfallen ohne den Stoff in Depressionen. U. a. kann es bei anhaltendem Gebrauch zu schweren Hirnschäden kommen.
Wissenschaft
Ein „Zuckerwatte-Planet“ gibt Geheimnisse preis
Warum besitzt der Exoplanet WASP-107 b so eine aufgeblähte Atmosphäre? Diesem Rätsel sind Astronomen nun durch neue Daten des James-Webb-Weltraumteleskops auf die Spur gekommen: Sie konnten die Zusammensetzung der Gashülle des Neptun-ähnlichen Planeten genauer aufklären und dabei vor allem einen sehr niedrigen Gehalt an Methan...
Wissenschaft
Rheuma in jungen Jahren
Rheuma ist keine reine Alterskrankheit. In Deutschland sind Zehntausende Kinder und Jugendliche betroffen. Weil die Symptome vielfältig sind, ist die Erkrankung schwierig zu erkennen. von SIGRID MÄRZ So hatte sich Louisa den Freitagnachmittag nicht vorgestellt. Gerade noch feierte die 15-Jährige gemeinsam mit anderen Jugendlichen...