Lexikon
Sympathomimẹtika
[Sg.-kum; griechisch]
SympathikomimetikaArzneimittel, die eine ähnliche Wirkung auf die Organe haben wie eine Erregung des sympathischen Nervensystems. Direkt wirkende Sympathomimetika erregen direkt verschiedene Rezeptoren im Erfolgsorgan. Sie ähneln in ihrer chemischen Struktur den körpereigenen Botenstoffen Adrenalin und Noradrenalin. Da sie spezifisch auf die verschiedenen Rezeptoren wirken, können sie zu unterschiedlichen therapeutischen Zwecken eingesetzt werden, wie zum Abschwellen der Nasenschleimhaut oder zur Krampflösung bei Asthma. Indirekt wirkende Sympathomimetika bewirken eine Erhöhung der Konzentration des natürlichen Transmitters Noradrenalin am Erfolgsorgan. Hierzu gehören z. B. die Amphetamine, Ephedrin oder auch Cocain.
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