Lexikon
Rezeptọren
1. Sinneszellen, die einen Reiz aufnehmen und in einen Nervenimpuls (Erregung) umwandeln, der an das Zentralnervensystem weitergeleitet wird. Verschiedene Rezeptoren reagieren jeweils auf spezifische Reize, etwa Fotorezeptoren auf Licht, Chemorezeptoren auf Geruch oder Geschmack, Haarzellen in den Gehörorganen auf Schallwellen. – 2. Rezeptormoleküle, Proteine in der Zellmembran oder im Zellinneren, an die bestimmte, meist spezifische Substanzen nach dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ andocken und eine Folgereaktion auslösen, etwa Hormone oder Neurotransmitter wie Adrenalin oder Noradrenalin.
Wissenschaft
Der Ursprung der schweren Elemente
Bei der Entstehung von Uran und Thorium sind neutronenreiche Atomkerne zentral. Eine neue Methode gibt Aufschluss über diesen Prozess – und fand schon ein neues Uran-Isotop. von DIRK EIDEMÜLLER Schon seit Jahrtausenden grübeln Menschen über die Natur und den Ursprung der Materie. Diese alte philosophische Frage hat sich im Lauf...
Wissenschaft
Wie der Klimawandel wilde Vanille-Pflanzen bedroht
Die Erderwärmung sorgt für veränderte Temperaturen und Niederschläge in Ökosystemen. Das verändert auch die Lebensräume der wilden Vanillepflanzen sowie ihrer bestäubenden Insekten und treibt diese auseinander, zeigt eine Studie. Weil sich die Lebensräume künftig kaum noch überlappen werden, könnten die Pflanzen sogar aussterben...