Lexikon
Erregung
Physiologie
die spezifische Reaktion von Zellen bzw. Zellstrukturen auf einen Reiz; sie dient der Informationsverarbeitung und -übertragung im Organismus. Voraussetzung hierfür ist das Membranpotenzial der Zellen, d. h. das zwischen dem Zellinneren und der extrazellulären Flüssigkeit bestehende elektrische Spannungsgefälle (Potenzialdifferenz), das bei Nerven-, Sinnes- und Muskelzellen auch als Ruhepotenzial bezeichnet wird. Dieses wird bei Einwirkung eines Reizes bis zu einem Schwellenwert abgebaut (Depolarisation). Wird dieser überschritten, entsteht schlagartig ein Aktionspotenzial (englisch "Spike"), das den eigentlichen Nervenimpuls darstellt und weitergeleitet werden kann. Nerven.
Wissenschaft
Wie frühkindlicher Zuckerkonsum unser Erkrankungsrisiko beeinflusst
Hoher Zuckerkonsum ist ein Risikofaktor für zahlreiche chronische Erkrankungen. Doch wie wirkt es sich aus, wenn schon kleine Kinder Zuckerhaltiges zu sich nehmen? Aufschluss geben Daten aus einem einzigartigen natürlichen Experiment: Nach dem Zweiten Weltkrieg rationierte Großbritannien noch bis ins Jahr 1953 den Zucker für die...
Wissenschaft
Gläserne Federn fürs Ohr zum Allaus reinem Glas
Forscher entwickeln einen neuen Detektor für Gravitationswellen – das Einstein-Teleskop. Sein Kernstück sind Sensoren aus purem Glas. von ANDREAS THOSS und PASCAL BIRCKIGT Gravitationswellen sind bizarre Erscheinungen: periodische Verzerrungen von Raum und Zeit, die mit Lichtgeschwindigkeit das Weltall durchziehen – ausgelöst...