Lexikon
Erregung
Physiologie
die spezifische Reaktion von Zellen bzw. Zellstrukturen auf einen Reiz; sie dient der Informationsverarbeitung und -übertragung im Organismus. Voraussetzung hierfür ist das Membranpotenzial der Zellen, d. h. das zwischen dem Zellinneren und der extrazellulären Flüssigkeit bestehende elektrische Spannungsgefälle (Potenzialdifferenz), das bei Nerven-, Sinnes- und Muskelzellen auch als Ruhepotenzial bezeichnet wird. Dieses wird bei Einwirkung eines Reizes bis zu einem Schwellenwert abgebaut (Depolarisation). Wird dieser überschritten, entsteht schlagartig ein Aktionspotenzial (englisch "Spike"), das den eigentlichen Nervenimpuls darstellt und weitergeleitet werden kann. Nerven.
Wissenschaft
Sind Quantentechnologien gefährlich?
Physik kann gefährlich sein. Das hat die Welt beispielsweise mit der Entwicklung der Atombombe auf die harte Tour gelernt. Schon lange gibt es deshalb internationale Regelungen und Abkommen, um die Nutzung von Kernwaffen einzuschränken. Seit Kurzem sorgt man sich in der Verteidigungspolitik aber auch um die Gefahren eines anderen...
Wissenschaft
Mit Spannung und Thermik in die Lüfte
Winzig kleine und auch gar nicht so kleine Tiere können ohne Flügel prima viele Kilometer weit und hoch fliegen. Von THOMAS ZAUNER Es fliegt und fleucht in der Atmosphäre. Luftplankton muss nicht mikroskopisch klein sein. Insekten, Spinnen und anderes Kleingetier, das durch den Wind emporgehoben wird, zählen auch dazu. Wie bei...