Lexikon

Erregung

Physiologie
die spezifische Reaktion von Zellen bzw. Zellstrukturen auf einen Reiz; sie dient der Informationsverarbeitung und -übertragung im Organismus. Voraussetzung hierfür ist das Membranpotenzial der Zellen, d. h. das zwischen dem Zellinneren und der extrazellulären Flüssigkeit bestehende elektrische Spannungsgefälle (Potenzialdifferenz), das bei Nerven-, Sinnes- und Muskelzellen auch als Ruhepotenzial bezeichnet wird. Dieses wird bei Einwirkung eines Reizes bis zu einem Schwellenwert abgebaut (Depolarisation). Wird dieser überschritten, entsteht schlagartig ein Aktionspotenzial (englisch "Spike"), das den eigentlichen Nervenimpuls darstellt und weitergeleitet werden kann. Nerven.
Magnetometer, Atomgitter
Wissenschaft

Schwebende Atome als Magnetsensoren

Ein Raster aus 270 Rubidium-Atomen, gefangen in optischen Pinzetten, dient als Magnetometer mit einer einzigartigen räumlichen Auflösung. von DIRK EIDEMÜLLER Als der Nobelpreis für Physik des Jahres 1997 vergeben wurde, vermochten sich vermutlich weder die Preisträger noch die Jury vorzustellen, wozu die preisgekrönte Arbeit...

Drohne, Steuerung, fliegen
Wissenschaft

Drohnen für Profis

Bislang galten kleine Flugobjekte vor allem als Spielerei. Doch bessere Technik und zweckmäßige Vorschriften schaffen die Grundlage für immer mehr nützliche Anwendungen. von Tim Schröder Für eingefleischte Angler, die an einem See geduldig darauf warten, dass ein Fisch anbeißt, ist die Aguadrone sicher nichts. Doch wer vor der...

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