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HIV

AIDS
AIDS
Das HI-Virus baut seine eigene Erbinformation in die der Helfer-T-Zelle ein.
Abk. für human immunodeficiency virus, (humanes Immunschwäche-Virus, HIV-1 und HIV-2), Erreger der HIV-Erkrankung, deren letztes Stadium die AIDS-Erkrankung (AIDS) ist. HIV ist ein Retrovirus. Die Übertragung erfolgt durch Austausch von Körperflüssigkeiten, z. B. über infiziertes Blut bzw. Blutprodukte und beim Sexualkontakt. Nach der Infektion befällt das Virus hauptsächlich Lymphozyten und Makrophagen, insbesondere die T-Helfer-Zellen (auch: CD4-Zellen) des Immunsystems, die für die Abwehr von Viren zuständig sind, vermehrt sich in ihnen und zerstört sie schließlich. HIV-Infizierte entwickeln Antikörper gegen das HIV, durch deren Nachweis (HIV-Test) eine HIV-Infektion diagnostiziert werden kann. Die Antikörper haben jedoch keine schützende Wirkung.
Foto eines kleinen Restes des Aralsees in Usbekistan
Wissenschaft

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Der einst riesige Aralsee ist durch die menschliche Gier nach Wasser nahezu ausgetrocknet. Das hat dazu geführt, dass sich der Boden im Seebecken nun wieder anhebt. Das Gestein im Erdmantel unter dem ehemaligen See fließt ohne die Last des Wassers auf die Erdkruste wieder in seine ursprüngliche Position zurück, wie...

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Wissenschaft

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