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GESUNDHEIT A-Z

HIV-Erkrankung

HIV-Infektion
AIDS
AIDS
Das HI-Virus baut seine eigene Erbinformation in die der Helfer-T-Zelle ein.
eine durch das human immunodeficiency virus (humanes Immunschwäche-Virus, HIV) hervorgerufene Erkrankung, die in ihrem Verlauf zu einer direkten Schädigung des Immunsystems, vor allem durch Zerstörung der T-Helfer-Zellen führt. Das letzte klinische Stadium der HIV-Erkrankung entspricht dem Krankheitsbild AIDS. Nach der Infektion mit dem Virus kommt es bei einem Teil der Patienten innerhalb eines halben Jahres zu einer akuten Erkrankung mit u. a. Fieber, Lymphknotenschwellungen und Milzvergrößerung. Antikörper sind erst zwei bis sechs Wochen nach der Infektion nachweisbar, manchmal erst Monate später und in seltenen Fällen gar nicht. Die Produktion von Antikörpern führt bei der HIV-Erkrankung nicht wie bei anderen Infektionen zu einer Elimination der Viren. Auf die erste akute Erkrankungsphase folgt gewöhnlich ein asymptomatisches Stadium, das von sechs Monaten bis zu zehn Jahren oder länger andauern kann. Anschließend kommt es zu einer Lymphadenopathie mit länger andauernden, nicht nur in der Leistenregion auftretenden Lymphknotenschwellungen, Nachtschweiß, allgemeiner Schwäche, Haut- und Schleimhautveränderungen sowie zur Ausprägung AIDS-definierender Erkrankungen, z. B. zum Kaposi-Sarkom.
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