Lexikon
Designerdrogen
[
di:ˈzainə-; englisch
]ausschließlich auf synthetischem Wege hergestellte Substanzen, die bei Einnahme wie ein Rauschgift wirken. Zu diesen Substanzen zählen Fentanyle, Amphetamine, Phencyclidine, Prodine und Tryptamine. Designerdrogen werden aus bekannten Arzneimitteln gezielt mit Hilfe eines Computers in ihrer chemischen Struktur abgewandelt, um den Strafvorschriften des Betäubungsmittelgesetzes zu entgehen. Sie werden als preiswerter Ersatz für Opiate, Halluzinogene und Stimulantien angeboten und vor allem von Jugendlichen konsumiert. Neuere Untersuchungen belegen die Gefahr physischer und psychischer Schädigungen. Besonders bekannt ist Ecstasy.
Wissenschaft
Der Nocebo-Effekt
„Der Glaube versetzt Berge“ lautet ein Sprichwort – und tatsächlich hat das, was man erwartet, oft einen erheblichen Einfluss auf das, was geschehen wird. Warum das auch in der Medizin so ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Ein Patient, der von einem Medikament oder einer Heilmethode überzeugt ist, gesundet schneller als einer,...
Wissenschaft
Schiff ahoi!
Vor gut vier Jahren, im Dezember 2019, erblickte die erste Science-Busters-Kolumne in bild der wissenschaft das Licht der Welt. Sie hieß „Können Atombomben auf dem Mars Leben schaffen?“ und handelte davon, dass der verhaltensoriginelle AfD-Sympathisant Elon Musk auf dem Nachrichtenportal Twitter – das damals noch so hieß und...