Lexikon

Antimetabolten

[Plural; Singular der Antimetabolit; griechisch]
chemische Verbindungen synthetischen oder natürlichen Ursprungs, deren Struktur große Ähnlichkeit mit bestimmten, für den Stoffwechsel (Metabolismus) der Zellen unentbehrlichen Substanzen besitzt. Sie können diese verdrängen und wirken dann hemmend auf Wachstum und Vermehrung, z. B. von Bakterien, Protozoen, Viren oder Krebszellen. Antimetaboliten werden dementsprechend z. B. als Cytostatika in der Krebstherapie eingesetzt.
Spinnenseide-Faden
Wissenschaft

Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?

Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...

Wasserstoff
Wissenschaft

Wasserstoff wie Erdgas fördern

In Nordfrankreich haben Forscher offenbar etwas gefunden, das es eigentlich nicht geben sollte: große natürliche Wasserstoff-Reservoire unter der Erde. Dieser „weiße“ Wasserstoff könnte die klimaneutrale Zukunft Europas enorm voranbringen. von ULRICH EBERL Lange galt es als gesichertes Wissen: Wasserstoff ist zwar das häufigste...

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