Lexikon

Antimetabolten

[Plural; Singular der Antimetabolit; griechisch]
chemische Verbindungen synthetischen oder natürlichen Ursprungs, deren Struktur große Ähnlichkeit mit bestimmten, für den Stoffwechsel (Metabolismus) der Zellen unentbehrlichen Substanzen besitzt. Sie können diese verdrängen und wirken dann hemmend auf Wachstum und Vermehrung, z. B. von Bakterien, Protozoen, Viren oder Krebszellen. Antimetaboliten werden dementsprechend z. B. als Cytostatika in der Krebstherapie eingesetzt.
Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, stehende Pose, Text
Wissenschaft

Vom Umgang mit Fehlern

Eigentlich sollte das Recht, falschzuliegen, tief in der Wissenschaft verankert sein. Denn wie läuft es schließlich oft in der experimentellen Forschung? Die Biophysikerin Sylvia McLain fasste es in der britischen Tageszeitung The Guardian einmal folgendermaßen zusammen: „Für die Wissenschaft ist es normal, dass die meisten...

Symbolbild: Nahaufnahme einer menschlichen Nase
Wissenschaft

Wann empfinden wir Gerüche als Gestank?

Fisch, faule Eier, Mundgeruch, Schweiß, Desinfektionsmittel, ätherische Öle – die Liste der ekligen und unangenehmen Gerüche ist lang und zugleich höchst individuell. Aber wie genau fällen wir unser Urteil darüber, ob wir einen Geruch als angenehm oder stinkend empfinden? Wie unser Gehirn zwischen Duft und Gestank entscheidet,...

Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon