Wahrig Herkunftswörterbuch
niet– und nagelfest
Oft ist in der Presse zu lesen, Diebe hätten alles mitgehen lassen, was nicht niet– und nagelfest gewesen sei. Gemeint ist damit all das, was sich ohne große Mühe vom Fleck bewegen und mitnehmen lässt – Schmuck, mobile Elektronikgeräte oder andere Wertgegenstände. Quelle der Redensart ist eine alte juristische Formel, die sich auf alle unbeweglichen Gegenstände bezieht, d. h. auf das, was man heute als Immobilien bezeichnet. Nach ihr gehört all das zum Haus, „was Niet und Nagel begreift“, was sicher befestigt ist. Interessant am heutigen Gebrauch der Paarformel ist, dass die meist nicht niet– und nagelfesten Möbel (über
frz.
meuble vonmlat.
mobile „bewegliches Gut“) oft so unhandlich sind, dass Diebe sie im Haus belassen.
Wissenschaft
Ich schmier’ Dir eine, Du Stinkbier!
Die Sonne steht schon hoch am Himmel, und in der Sommer-Regel steht: ordentlich eincremen. Wer kleine Kinder hat, der weiß, das kann ein Riesenvergnügen für die ganze Familie sein, vor allem, wenn man es schon eilig hat, außer Haus zu kommen. Auch Erwachsene sind oft noch der Meinung, man müsse die Haut lediglich zu Beginn […]...
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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