Wahrig Herkunftswörterbuch
niet– und nagelfest
Oft ist in der Presse zu lesen, Diebe hätten alles mitgehen lassen, was nicht niet– und nagelfest gewesen sei. Gemeint ist damit all das, was sich ohne große Mühe vom Fleck bewegen und mitnehmen lässt – Schmuck, mobile Elektronikgeräte oder andere Wertgegenstände. Quelle der Redensart ist eine alte juristische Formel, die sich auf alle unbeweglichen Gegenstände bezieht, d. h. auf das, was man heute als Immobilien bezeichnet. Nach ihr gehört all das zum Haus, „was Niet und Nagel begreift“, was sicher befestigt ist. Interessant am heutigen Gebrauch der Paarformel ist, dass die meist nicht niet– und nagelfesten Möbel (über
frz.
meuble vonmlat.
mobile „bewegliches Gut“) oft so unhandlich sind, dass Diebe sie im Haus belassen.
Wissenschaft
Brauchen wir ein Quanteninternet?
Quantentechnologien sind seit einigen Jahren ein sehr aktives Forschungsfeld – und das zurecht. Denn die Nutzung von Quanteneffekten für neue Rechenverfahren, präzisere Messtechnik oder maßgeschneiderte Quantenmaterialien bietet viel praktisches Anwendungspotenzial. Ganz anders sieht es dagegen beim sogenannten Quanteninternet...
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In aller Freundschaft
Studien zufolge leben wir länger, sind glücklicher und gesünder, wenn wir Freunde haben. Was braucht es für eine gute Freundschaft? von DANIELA LUKAßEN-HELD Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, Rosa Luxemburg und Clara Zetkin, Stan Laurel und Oliver Hardy oder Ernie und Bert: allesamt Beispiele für große...
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