Wahrig Synonymwörterbuch
Flaschen in vielerlei Gestalt
Für das meist gläserne Gefäß zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten werden besonders im niederdeutschen Sprachraum umgangssprachlich auch die Wörter Pulle (lateinisch ampulla = »kleine Flasche«) und Buddel (vom gleichbedeutenden französischen bouteille) gebraucht. Durch Zusammensetzungen lässt sich der Begriff präzisieren, zum Beispiel nach Inhalt (Weinflasche, Milchflasche), Material (Glasflasche, Plastikflasche) oder Verwendungszweck (Wärmflasche, Tropfflasche). Das Wort Flaschenhals, das den schmalen Teil zwischen Öffnung und Bauch bezeichnet, wird übertragen auch im Sinn von Engpass gebraucht.
In verschiedenen umgangssprachlichen Redensarten wird Flasche auch als Tabuwort für übertriebenen Alkoholgenuss verwendet: Oft zur Flasche greifen sowie zu tief in die Flasche schauen bedeuten beide »zu viel Alkohol trinken«. Ebenso umgangssprachlich ist die Redensart eine Flasche köpfen für das Öffnen einer Flasche Wein oder Sekt.
Nichts mit Alkohol zu tun hat dagegen die Redewendung einem Kind die Flasche geben, wenn man einen Säugling mit dem Fläschchen füttert. Flaschenkind nennt man einen Säugling, der im Gegensatz zum Brustkind mit Milch aus der Flasche ernährt wird.
Darüber hinaus hat Flasche umgangssprachlich auch die Bedeutung von Versager. Wer als Flasche tituliert wird, hat möglicherweise nicht nur etwas nicht geschafft, sondern auch wenig Mut. Insofern kann das Wort auch im Sinn von Angsthase, Drückeberger, Feigling oder Schwächling gebraucht werden. Dafür gibt es zudem eine ganze Reihe von Synonymen, die ebenfalls umgangssprachlich sind, zum Beispiel Niete, Null, Pfeife oder Waschlappen. Sehr derb sind die Ausdrücke Hosenscheißer, Schisser und Schlappschwanz.
In verschiedenen umgangssprachlichen Redensarten wird Flasche auch als Tabuwort für übertriebenen Alkoholgenuss verwendet: Oft zur Flasche greifen sowie zu tief in die Flasche schauen bedeuten beide »zu viel Alkohol trinken«. Ebenso umgangssprachlich ist die Redensart eine Flasche köpfen für das Öffnen einer Flasche Wein oder Sekt.
Nichts mit Alkohol zu tun hat dagegen die Redewendung einem Kind die Flasche geben, wenn man einen Säugling mit dem Fläschchen füttert. Flaschenkind nennt man einen Säugling, der im Gegensatz zum Brustkind mit Milch aus der Flasche ernährt wird.
Darüber hinaus hat Flasche umgangssprachlich auch die Bedeutung von Versager. Wer als Flasche tituliert wird, hat möglicherweise nicht nur etwas nicht geschafft, sondern auch wenig Mut. Insofern kann das Wort auch im Sinn von Angsthase, Drückeberger, Feigling oder Schwächling gebraucht werden. Dafür gibt es zudem eine ganze Reihe von Synonymen, die ebenfalls umgangssprachlich sind, zum Beispiel Niete, Null, Pfeife oder Waschlappen. Sehr derb sind die Ausdrücke Hosenscheißer, Schisser und Schlappschwanz.
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