Wissensbibliothek
Wozu dient Geldpolitik?
Die Geldpolitik der Notenbank, etwa der Europäischen Zentralbank oder der amerikanischen Federal Reserve, ist im Kern darauf gerichtet, die Preise stabil zu halten.
Wenn die Zentralbank (etwa durch Zinssenkungen) die Bedingungen erleichtert, zu denen die Geschäftsbanken Zentralbankgeld aufnehmen können, weiten diese ihr Kreditangebot aus. Dadurch sinken die kurzfristigen Zinsen, was die Bevölkerung dazu bewegt, mehr Geld auszugeben und ihr Vermögen in längerfristige Anlagen umzuschichten. Dadurch gehen auch die Zinsen an den Kapitalmärkten zurück, was die Kosten der Finanzierung von Investitionen in Wirtschaft und Wohnungsbau senkt. Die zusätzliche Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern regt die Produktion an.
Umgekehrt kann z. B. durch eine Serie von Zinserhöhungen die Nachfrage gedämpft werden, um das Wirtschaftswachstum zu bremsen und eine Überhitzung der Konjunktur zu vermeiden.
Übrigens: Nicht immer führen geldpolitische Maßnahmen zum Ziel. Die belebende Wirkung einer Zinssenkung kann z. B. ausbleiben, wenn in der Zukunft weitere Zinssenkungen erwartet werden. Trotz günstiger Bedingungen werden dann Investitionen aufgeschoben, um noch niedrigere Zinsen abzuwarten.
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Bewaffnet die Stirn bieten
Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...