Wissensbibliothek
Geschichte-PapuaNeuguinea
Was erschüttert das Land immer wieder?
Stammesfehden, soziale Unruhen und separatistische Bewegungen. Seit der Unabhängigkeit 1975 sind Teile Papua-Neuguineas Unruheherde. Ein ständiger Krisenherd entstand auf der Insel Bougainville im Zusammenhang mit Entschädigungsforderungen einheimischer Grundbesitzer bezüglich des Kupferbergwerks von Panguna. Terroraktionen der Bougainville Revolutionary Army (BRA) führten 1990 zur Schließung des Bergwerks. Im gleichen Jahr proklamierte die BRA die unabhängige Republik Bougainville. Die folgenden militärischen Auseinandersetzungen forderten rd. 15 000 Todesopfer. 2001 konnte ein Friedensvertrag geschlossen werden, die angespannte Wirtschaftslage verhinderte jedoch eine innenpolitische Stabilisierung. Nach den von Gewalttaten überschatteten Parlamentswahlen 2002 kehrte der Begründer der Unabhängigkeit des Landes, Michael Somare (Führer der National Alliance Party), ins Amt des Premierministers zurück.
Im Zentrum der frühen Kelten-Dynastien standen Frauen
Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...
In der KI-Sprechstunde
In Großbritannien hilft ein Chatbot dabei, Patienten an Psychotherapeuten zu vermitteln. Was kann Künstliche Intelligenz leisten? Und wo liegen ihre Grenzen? von JAN SCHWENKENBECHER Einen Psychotherapieplatz zu bekommen, ist hierzulande ein schwieriges Unterfangen. Telefoniert man selbst ein paar niedergelassene Psychotherapeuten...