Wissensbibliothek
Warum heißt die Aloe auch »Bitterschopf«?
Weil der gelbliche Saft der Aloenblätter neben Anthranoiden (Aloin), Harzen und anderen medizinisch wirksamen Substanzen reichlich Bitterstoffe enthält. Eingedickt findet der Saft der Aloen als Pulver bzw. Aloeharz Verwendung, vor allem als Abführmittel, aber auch für aromatisches Räucherwerk. Seine Inhaltsstoffe wirken u. a. antibakteriell und entzündungshemmend. Die größte Bedeutung hat der vorwiegend aus Aloe vera gewonnene Saft in der Kosmetikindustrie, als hautpflegender Bestandteil in Cremes und Lotionen. Für solche Zwecke findet vor allem transparentes Aloe-Vera-Gel Verwendung, das kein Aloinharz enthält.
Übrigens: Die Gattung Aloe ist im südlichen Afrika über Madagaskar bis Arabien beheimatet und umfasst über 400 Arten. Vor allem die krautigen, stammlosen Vertreter mit stark sukkulenten Blättern erinnern sehr an die Agaven des amerikanischen Kontinents, so etwa die bekannte Echte Aloe (Aloe vera). Daneben kommen aber auch strauchige sowie baumartig wachsende Aloen vor. Aloen zeigen häufig attraktive, oft kräftig rot oder gelb gefärbte, röhren- bis glockenförmige Blüten.
»Wir stehen am Anfang von etwas Großem«
ESA-Astronaut Matthias Maurer über seine Zeit auf der ISS und die Zukunft der Raumfahrt. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Dr. Maurer, Sie kommen gerade von der letzten Blutabnahme im Nachgang zu Ihrer Mission Cosmic Kiss. Wie fühlt es sich an, ein Versuchskaninchen zu sein? Ich mag es eigentlich nicht, wenn man mir...
Bewaffnet die Stirn bieten
Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...