Lexikon
Apostasie
[die; griechisch, „Abfall“]
ursprünglichen eine Bezeichnung für die Auflehnung gegen die bestehende (politische) Ordnung; der Begriff wurde in jüdisch-hellenistischer Zeit religiös umgedeutet und bezeichnet seitdem den Abfall vom bisherigen Glauben und die Hinwendung zu einer anderen Religion. Im Urchristentum galt Apostasie als unvergebbare Sünde; im katholischen Kirchenrecht zieht die freiwillige Preisgabe der katholischen Glaubenslehren oder eines Ordensgelübdes die Exkommunikation nach sich; der Koran bedroht den Abfall vom Islam (arabisch „ridda“) mit schweren Strafen im Jenseits, das islamische Recht kann ihn mit der Todesstrafe belegen.
Wissenschaft
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Der Straßenverkehr hat mit etwa 23 Prozent einen erheblichen Anteil an den globalen Treibhausgasemissionen. Daher werden große Anstrengungen unternommen, um den Verkehr durch den Übergang zu Elektroautos klimafreundlicher zu machen. Und tatsächlich ist dieses Unterfangen bereits auf einem guten Weg: Von allen neu zugelassenen Pkw...
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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