Lexikon

Badminton

[
ˈbædmintən; englisch
]
Federballspiel
Badminton: Spielfeld
Badminton: Spielfeld
ein Rückschlagspiel mit einem leichten Federball, das aus Indien, China und dem Inkareich stammt. 1872 wurde es in der englischen Kleinstadt Badminton (Grafschaft Gloucester) erstmals nach festen Regeln gespielt. Der Federball (bis 5,5 g schwer mit 1416 ca. 7 cm langen Naturfedern, auch aus Plastik) muss mit einem Schläger (ca. 150 g schwer) so über das Netz geschlagen werden, dass er den Boden und den Spieler selbst nicht berührt (andernfalls Gutpunkt für den Gegner). Spielfeld für Einzel 13,40 × 5,18 m, Doppel 13,40 × 6,10 m, Netzhöhe 1,55 m. Wertung: Seit 2006 gilt die Rallypoint-Zählweise, bei der für jeden gewonnenen Ballwechsel ein Punkt vergeben wird; das Aufschlagrecht besitzt immer diejenige Seite, die den Ballwechsel gewonnen hat; gespielt wird über 2 Gewinnsätze bis 21 Punkte (mit einem Mindestvorsprung von 2 Punkten). Europameisterschaften finden seit 1968, Weltmeisterschaften seit 1977 statt. Seit 1992 ist Badminton olympische Disziplin. Organisation: Deutscher Badminton-Verband.
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