Lexikon
Bauernregeln
volkstümliche, meist zweizeilige gereimte Merksprüche, die Wetter- oder Erntevoraussagen für bestimmte Monate, Wochentage, sog. Lostage oder auch kirchliche Festtage beinhalten; beruhen zum Teil auf den langjährigen meteorologischen Beobachtungen der Landwirte, aber auch auf der antiken Tradition der Sterndeutung, die im Mittelalter über die Feld- und Gartenbau betreibenden Mönche vermittelt wurde, später auch auf dem Hundertjährigen Kalender. Die früheste deutschsprachige Sammlung von Bauernregeln findet sich in der sog. Bauernpraktik von 1508 (bis 1849 aufgelegt). Viele Bauernregeln, die sich auf das Wetter einzelner Tage beziehen, wie z. B. die Siebenschläferregel, sind durch die mehrfachen Kalenderreformen zeitverschoben worden, so dass die benannten Stichtage heute nicht mehr stimmen; auch sind die Regeln vielfach landschaftsgebunden und auf andere Regionen nicht übertragbar.
Wissenschaft
Auch Makaken können Rhythmusgefühl entwickeln
Menschen können den Rhythmus einer Musik wahrnehmen und sich dazu im Takt bewegen. Doch diese Fähigkeit ist nicht auf Menschen und andere Tierarten mit Sprachtalent beschränkt, wie Forschende nun überraschend herausgefunden haben. Demnach können auch Makaken zu einem Beat klatschen, sofern sie vorher entsprechend rhythmisch...
Wissenschaft
Wurmlöcher im Quantencomputer?
Ich habe neulich gelesen, dass Forscher ein Wurmloch im Quantencomputer erschaffen haben. Das überraschte mich nicht, weil ich über diese Mogelpackung schon vor Jahren Witze gemacht habe. Was mich aber überraschte war, dass die Geschichte in Zeitungen wie der New York Times und dem Guardian breitgetreten wurde. Ich will deshalb...
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