Lexikon

Bauplastik

an den Außenwänden oder im Innern eines Bauwerks befindliche figürliche Plastik mit dekorativer oder bautechnischer Funktion oder mit reinem Symbolcharakter. In der ägyptischen Baukunst sowie in der Architektur des vorderasiatischen Raums erscheint Bauplastik vorwiegend in Form von Flachreliefs. Der griechische Tempelbau verlangte sie als Teil seines strengen architektonischen Systems (Tympanon, Metopen). In der indischen Baukunst zieht sie sich über das gesamte Bauwerk hin. Die plastischen Bildwerke der Romanik sind vorwiegend Bauplastik (Portalfiguren). In gotischer Zeit findet sich Bauplastik an der Fassade wie im Kircheninnern in großer Fülle. Maßvoll präsentiert sie sich in der Renaissance, üppiger im Barock, sachlich im Klassizismus des 19. Jahrhunderts.
Die Farblithografie „Im Hafen einer Hansestadt“ ist Teil einer Serie kulturgeschichtlicher Bilder, entstanden um 1909.
Wissenschaft

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Schon seit der Antike blüht der Handel übers Meer. In der Frühen Neuzeit wurde die ganze Welt für den Fernhandel erschlossen –im Menschenhandel mit afrikanischen Sklaven erreichte der Kampf um die größten Profite seinen traurigen Höhepunkt. Von ROLF HEßBRÜGGE Was man in Rom nicht sieht, gibt es nicht und hat es nie gegeben“,...

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