Lexikon

ibroamerikanische Kunst

lateinamerikanische Kunst
die Kunst Mittel- und Südamerikas seit der Kolonisierung durch Spanier und Portugiesen im 16. Jahrhundert. Besonders durch die Ordensmission verbreitet (Jesuitenstil), setzten sich überall die Bauformen der iberischen Mutterländer durch, zunächst der spätgotische Platereskenstil, dann, seit dem 17. Jahrhundert, ein der spanischen und italienischen Renaissance entlehnter Mischstil und im späten 17. wie im 18. Jahrhundert das für alle iberoamerikanische Länder gleichermaßen typische üppige Barock mit wucherndem Dekor an Fassaden und überragender Bedeutung der Bauplastik. Auch in der Malerei waren die Mutterländer beispielgebend. Zu einer eigenständigen künstlerischen Entwicklung innerhalb der einzelnen nun selbständigen Staaten kam es meist erst im 20. Jahrhundert.
Schwangere Frau
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Wie sich der Darm von Schwangeren verändert

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit verändern sich viele Dinge im weiblichen Körper. Nun haben Forschende entdeckt, dass sich auch die Zellen im Darm schwangerer Frauen erheblich umorganisieren und vergrößern. Die Oberfläche des Dünndarms verdoppelt sich dabei, wodurch die werdenden Mütter mehr Nährstoffe aus der...

Höhenmessung mit Atomuhren
Wissenschaft

Relativistisch genau – Atomuhren messen Höhenunterschiede

Albert Einstein sagte voraus, dass die Zeit auf Bergen oder sonstigen Erhebungen schneller vergeht als im Tal – schuld sind die höhenbedingten Unterschiede in der Erdschwerkraft. Jetzt ist es Physikern gelungen, den winzigen Effekt der gravitativen Zeitdehnung für die Höhenmessung selbst weit voneinander entfernter Orte zu nutzen...

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