Lexikon

ibroamerikanische Kunst

lateinamerikanische Kunst
die Kunst Mittel- und Südamerikas seit der Kolonisierung durch Spanier und Portugiesen im 16. Jahrhundert. Besonders durch die Ordensmission verbreitet (Jesuitenstil), setzten sich überall die Bauformen der iberischen Mutterländer durch, zunächst der spätgotische Platereskenstil, dann, seit dem 17. Jahrhundert, ein der spanischen und italienischen Renaissance entlehnter Mischstil und im späten 17. wie im 18. Jahrhundert das für alle iberoamerikanische Länder gleichermaßen typische üppige Barock mit wucherndem Dekor an Fassaden und überragender Bedeutung der Bauplastik. Auch in der Malerei waren die Mutterländer beispielgebend. Zu einer eigenständigen künstlerischen Entwicklung innerhalb der einzelnen nun selbständigen Staaten kam es meist erst im 20. Jahrhundert.
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Wissenschaft

Flüchtige Dogmen

Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...

Humanoide Echse mit Anzug und Aktentasche, stehende Pose, Text
Wissenschaft

Gegen die Einbahnstraße

Keine Stadt ohne Sackgassen und Einbahnstraßen. Auch von der Evolution dachte man lange, dass sie viele Organismenlinien in Sackgassen und Einbahnstraßen geschickt habe. Tatsächlich scheint das jedoch viel weniger oft der Fall gewesen zu sein, als bislang vermutet.  Über die „evolutionären Sackgassen“ des belgischen Paläontologen...

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