Lexikon
Beri-Bẹri
[
Beriberisinghalesisch „Schwäche“
]Vitamin-B1-Mangelkrankheit, überwiegend hervorgerufen durch einseitige Ernährung mit geschältem Reis und Mehl mit niedrigem Ausmahlungsgrad; in Europa selten, in Asien, Südamerika und Afrika häufiger. Allgemeinsymptome sind Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Apathie, Übelkeit, Reizbarkeit oder Depressionen. Bei chronischen Verläufen unterscheidet man traditionell zwischen trockener Beriberi mit Nervenlähmungen und Empfindungsstörungen der Haut, und feuchter Beriberi mit Störungen des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zu Herzinsuffizienz und Ödemen. Daneben gibt es eine akute Säuglings-Beriberi mit Erbrechen, kolikartigen Bauchschmerzen, Trinkschwäche, Abmagerung, Apathie und häufig tödlicher Herzschwäche bei gestillten Säuglingen von Frauen mit Vitamin-B1-Mangel, und zerebrale Beriberi mit Krankheitszeichen des Nervensystems, die häufig als Komplikation von chronischem Alkoholkonsum auftritt.
Wissenschaft
Schwarze Löcher erschüttern das All
Die größten Energieschleudern im Universum sind unsichtbar – doch Astrophysiker können ihre Gravitationswellen nun im Wochentakt messen. von RÜDIGER VAAS Als am 11. Februar 2016 die erste Messung von Gravitationswellen bekannt gegeben wurde, schmückte die sensationelle Nachricht die Titelseiten vieler Zeitungen aus aller Welt....
Wissenschaft
Die Direktorin der Dinge
„In der Natur nimmt die Entropie die Rolle des Direktors ein, die Energie aber nur die eines Buchhalters.“ So hat der große Physiker Arnold Sommerfeld einmal die Aufgaben der beiden physikalischen Größen mit den ähnlich klingenden Namen unterschieden. Die Karriere der beiden Begriffe Energie und Entropie begann im 19. Jahrhundert...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Kernkraftzwerge
Das E-Auto als Stromlieferant
Postmoderne Molekularküche
Woher kommt das alles?
RNA macht Raupenfrauen
Einsteins Spuk