Lexikon

Beri-Bri

[
singhalesisch „Schwäche“
]
Beriberi
Vitamin-B1-Mangelkrankheit, überwiegend hervorgerufen durch einseitige Ernährung mit geschältem Reis und Mehl mit niedrigem Ausmahlungsgrad; in Europa selten, in Asien, Südamerika und Afrika häufiger. Allgemeinsymptome sind Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Apathie, Übelkeit, Reizbarkeit oder Depressionen. Bei chronischen Verläufen unterscheidet man traditionell zwischen trockener Beriberi mit Nervenlähmungen und Empfindungsstörungen der Haut, und feuchter Beriberi mit Störungen des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zu Herzinsuffizienz und Ödemen. Daneben gibt es eine akute Säuglings-Beriberi mit Erbrechen, kolikartigen Bauchschmerzen, Trinkschwäche, Abmagerung, Apathie und häufig tödlicher Herzschwäche bei gestillten Säuglingen von Frauen mit Vitamin-B1-Mangel, und zerebrale Beriberi mit Krankheitszeichen des Nervensystems, die häufig als Komplikation von chronischem Alkoholkonsum auftritt.
Fischer_02.jpg
Wissenschaft

Der Glaube ans Wasserklosett

„Glauben heißt nichts wissen“, wie mir mein ungläubiger Vater in den 1950er-Jahren eingehämmert hat, als seine Verärgerung über die christlichen Kirchen zunahm, deren Vertreter damals wie heute lieber die Hände falten und beten, statt die Ärmel aufzukrempeln und zu helfen. Wobei jedem auffallen wird, dass die Betenden ihr Gesicht...

Familie
Wissenschaft

Eltern haben doch Lieblingskinder

Eltern sagen oft, dass sie alle Kinder gleich liebhaben und keines bevorzugen. Eine Meta-Studie legt nun das Gegenteil nahe. Berichte von fast 20.000 Personen deuten darauf hin, dass bestimmte Eigenschaften der Kinder eine elterliche Bevorzugung wahrscheinlicher machen. Demnach neigen Eltern dazu, Töchter gegenüber Söhnen zu...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon