Lexikon

Blitzableiter

Blitzableiter: Funktionsprinzip
Blitzableiter: Funktionsprinzip
Ein Blitzableiter besteht aus einem zugespitzten Metallstab, der über einen dicken Kupferdraht an der Außenseite eines Gebäudes mit einer im Erdreich vergrabenen Bodenplatte verbunden ist. Eine negativ geladene Gewitterwolke induziert an seiner Spitze eine positive Ladung, während sich die Bodenplatte negativ auflädt. Von der Blitzableiterspitze strömt nun eine positiv geladene Ionenwolke in die Atmosphäre und gleicht als positive Raumladung die negative Ladung der Gewitterwolke weitgehend aus, so dass sich die Gefahr eines Blitzeinschlags vermindert. Geht trotzdem ein Blitz nieder, so wird er von der Spitze angezogen und durch den Kupferdraht abgeleitet.
gut geerdeter Leiter, meist auf Dächern und Freileitungen (Bahn), um Blitze unschädlich abzuleiten, nicht aber, um Blitzschläge zu verhindern. Die Wirkung eines Blitzableiters liegt darin, dass der Blitz immer den kürzesten und am besten leitenden Weg zur Erde sucht. Blitzschutzanlage.
Ein Embryoid am 8. Tag. ©M. Zernicka-Goetz
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