Lexikon

Bohrmaschine

Vorrichtung zur Bewegung eines Bohrers. Für kleine Durchmesser und geringe Leistung werden Bohrmaschinen von Hand, absatzweise durch Bohrknarren oder Drillbohrmaschinen, durchlaufend durch Bohrleiern oder Handkurbelbohrmaschinen, für größere Leistungen mechanisch, durch Pressluft oder elektrisch angetrieben. Die Bohrspindel nimmt den Bohrer auf und erteilt ihm die Drehbewegung und den Vorschub. Je nach Verwendungszweck gibt es neben der Handbohrmaschine: 1. Tisch-, Ständer- und Säulenbohrmaschinen; 2. Senkrecht- und Waagerechtbohrmaschinen; 3. Schwenk-(Radial-) und Auslegerbohrmaschinen; 4. Mehrspindelbohrmaschinen; 5. Gesteinsbohrmaschinen, die meist in beliebigen Richtungen bohren können; 6. Bohrwerk. Zum Arbeiten in Gestein werden außer den stetig umlaufenden Bohrmaschinen auch Pressluftbohrhämmer benutzt (Bohrhammer).
Gerät zur nicht-invasiven Elektrostimulation
Wissenschaft

Nicht-invasive Elektrostimulation hilft

Schädigungen des Rückenmarks führen dazu, dass Betroffene Teile ihres Körpers nicht mehr bewegen und spüren können – je höher die Verletzung, desto weitreichender die Lähmungen. Ins Rückenmark implantierte Elektroden können helfen, die Funktionen teilweise wiederherzustellen. Doch es geht auch nicht-invasiv: Eine klinische Studie...

Foto der tätowierten Hand einer 1200 Jahre alten Mumie
Wissenschaft

Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt

Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...

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