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LEXIKON

Bohrmaschine

Vorrichtung zur Bewegung eines Bohrers. Für kleine Durchmesser und geringe Leistung werden Bohrmaschinen von Hand, absatzweise durch Bohrknarren oder Drillbohrmaschinen, durchlaufend durch Bohrleiern oder Handkurbelbohrmaschinen, für größere Leistungen mechanisch, durch Pressluft oder elektrisch angetrieben. Die Bohrspindel nimmt den Bohrer auf und erteilt ihm die Drehbewegung und den Vorschub. Je nach Verwendungszweck gibt es neben der Handbohrmaschine: 1. Tisch-, Ständer- und Säulenbohrmaschinen; 2. Senkrecht- und Waagerechtbohrmaschinen; 3. Schwenk-(Radial-) und Auslegerbohrmaschinen; 4. Mehrspindelbohrmaschinen; 5. Gesteinsbohrmaschinen, die meist in beliebigen Richtungen bohren können; 6. Bohrwerk. Zum Arbeiten in Gestein werden außer den stetig umlaufenden Bohrmaschinen auch Pressluftbohrhämmer benutzt (Bohrhammer).
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