Lexikon

Cạ̀pua

Stadt in der italienischen Provinz Caserta, 19 000 Einwohner. Alte oskische Siedlung, um die Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. von den Etruskern in eine Stadt verwandelt, 424 v. Chr. samnitisch, 343 v. Chr. Bündnisvertrag mit Rom, 295 v. Chr. Führung der Via Appia bis Càpua; im 2. Punischen Krieg mit Hannibal verbündet; seit 58 v. Chr. endgültig römische Kolonie; in der späteren Kaiserzeit die achtgrößte Stadt der antiken Welt; 456 Zerstörung durch die Wandalen, Wiederaufbau, 840 erneut durch die Sarazenen zerstört, 856 durch Bischof Landulf in Casilium neu errichtet. Bedeutende Reste antiker Bauten.
Appische Straße: Streckenverlauf
Streckenverlauf der Appischen Straße
Die Appische Straße oder Via Appia wird als erste römische Straße gepflastert; zunächst verläuft sie von Rom nach Càpua, später wird sie bis Brindisi an der Adria ausgebaut.
Star Wars, Lichtschwerter, Licht
Wissenschaft

Abstoßendes Licht

Ein bizarres Experiment zeigt, dass Photonen sich gegenseitig wegdrücken können. von DIRK EIDEMÜLLER So spannend die Laserschwert-Kämpfe im „Krieg der Sterne“ cineastisch inszeniert sind: Mit der Realität haben sie nichts zu tun. Denn wenn zwei Lichtstrahlen sich kreuzen, passiert normalerweise nichts: Lichtteilchen – auch...

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Wissenschaft

Kafkas Schloss als Atom

In dieses Jahr fällt der 100. Todestag von Franz Kafka, der in den Medien ausführlich gefeiert wird. Hier soll es riskiert werden, den Dichter in Verbindung mit der Naturwissenschaft zu sehen, auch wenn das zunächst wenig Erfolg zu versprechen scheint. Es soll um den unvollendeten Roman „Das Schloss“ gehen, der in den frühen...

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