Lexikon
Cạ̀pua
Stadt in der italienischen Provinz Caserta, 19 000 Einwohner. – Alte oskische Siedlung, um die Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. von den Etruskern in eine Stadt verwandelt, 424 v. Chr. samnitisch, 343 v. Chr. Bündnisvertrag mit Rom, 295 v. Chr. Führung der Via Appia bis Càpua; im 2. Punischen Krieg mit Hannibal verbündet; seit 58 v. Chr. endgültig römische Kolonie; in der späteren Kaiserzeit die achtgrößte Stadt der antiken Welt; 456 Zerstörung durch die Wandalen, Wiederaufbau, 840 erneut durch die Sarazenen zerstört, 856 durch Bischof Landulf in Casilium neu errichtet. – Bedeutende Reste antiker Bauten.
Appische Straße: Streckenverlauf
Streckenverlauf der Appischen Straße
Die Appische Straße oder Via Appia wird als
erste römische Straße gepflastert; zunächst verläuft
sie von Rom nach Càpua, später wird sie bis Brindisi an der Adria
ausgebaut.
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