Lexikon

Carnotscher Kreisprozess

[karˈno:-]
Carnot-Prozess
der wichtigste ideale Kreisprozess der Wärmelehre, von N. L. S. Carnot 1824 aufgestellt. Bei diesem Gedankenexperiment wird ein Gas in einem geschlossenen Gefäß reversibel einer Folge von vier Zustandsänderungen unterworfen, so dass der Endzustand gleich dem Anfangszustand ist: 1. isotherme Ausdehnung des Gases bei einer Temperatur T1, wobei eine Wärmemenge Q1 zugeführt wird; 2. adiabatische Ausdehnung mit Erniedrigung der Temperatur von T1 auf T2; 3. isotherme Kompression bei der Temperatur T2 unter Abgabe einer Wärmemenge Q2; 4. adiabatische Kompression zurück in den Anfangszustand. Die bei dem Prozess gewonnene Arbeit ist gleich der Differenz der Wärmemengen Q1Q2. Der Wirkungsgrad der Carnot-Maschine ist nach dem 2. Hauptsatz der Wärmelehre das Optimum, das reale Wärmekraftmaschinen erreichen können. Als Formel dargestellt, ist der Wirkungsgrad
Formel
Axiom Station
Wissenschaft

Was kommt nach der ISS?

Die Tage der ISS sind gezählt. Bereits in wenigen Jahren sollen neue Raumstationen an ihre Stelle treten – basierend auf Ideen und Initiativen privater Unternehmen. von RALF BUTSCHER Monatelang sorgte 2024 die Internationale Raumstation (ISS) für Schlagzeilen – nicht wegen eindrucksvoller technologischer oder wissenschaftlicher...

Illustration eines menschlichen Gehirns
Wissenschaft

Wie außergewöhnlich ist die Größe unseres Gehirns?

Je massiver der Körper eines Tieres, desto größer ist auch sein Gehirn – sollte man meinen. Doch das stimmt nicht ganz, wie nun eine Studie zeigt. Demnach hat sich die Gehirngröße bei einigen Säugetierarten, einschließlich des Menschen, nicht proportional zu ihrer Körpergröße entwickelt. Zwar ist eine gewisse Regelmäßigkeit...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon