Lexikon

flüssige Luft

verflüssigte Luft; die Herstellung erfolgt nach dem Lindeverfahren. Dabei wird Luft zunächst auf ca. 200 bar verdichtet u. anschließend entspannt. Aufgrund des Joule-Thomson-Effekts kommt es zur Abkühlung der Luft. Durch vielmalige Wiederholung dieses Prozesses (Kreisprozess) kühlt sich die Luft bis zur Verflüssigung ab. In Niederdruckanlagen nach Linde-Fränkl kann die flüssige Luft auch bei 56 bar hergestellt werden. Sie findet Verwendung in geringen Mengen als Kühlflüssigkeit. Aus ihr können einzelne Komponenten abgetrennt werden (Luftzerlegung), die verschiedenen Zwecken dienen, z. B. Stickstoff als Schutzgas u. zur Ammoniaksynthese, Sauerstoff als Oxidationsmittel in der Schweißtechnik, Edelgase als Schutzgase.
Wissenschaft

Immunzellen „Zusatz-Batterien“ verschafft

Der Kampf gegen Krebs kann sie schnell erschöpfen. Doch nun haben Forschende eine Möglichkeit entdeckt, T-Zellen entscheidend zu stärken, die bei Immuntherapien eingesetzt werden: Die Abwehrzellen können durch einen natürlichen Mechanismus mit mehr energieerzeugenden Mitochondrien ausgerüstet werden. Dabei übertragen...

Nahaufnahme des Implantats
Wissenschaft

Implantierbares Notfall-Reservoir für Diabetes-Patienten entwickelt

Ein extrem niedriger Blutzuckerspiegel kann für Menschen mit Typ-1-Diabetes lebensbedrohlich sein. Patienten spritzen sich in dieser Situation normalerweise ein Hormon namens Glukagon, das den Blutzucker wieder reguliert. Doch es gibt auch Diabetes-Patienten, die ihren gefährlichen Zustand nicht bemerken, etwa weil sie schlafen,...

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