Lexikon

Chicago-Stil

[ʃika:go-; der]
Bezeichnung für die in den 1920er Jahren in Chicago entstandene Spielweise des Jazz, die als erste eigenständige Ausdrucksform weißer Musiker im Jazz gilt. Als wesentliche Elemente wurden aus dem Jazz der Schwarzen Offbeat, Swing und Hot Intonation übernommen. Kennzeichnend sind die Hervorhebung und Aneinanderreihung einzelner Soli, die das Kollektivspiel in den Hintergrund drängen. Bei den Soli handelt es sich um melodische Improvisationen auf Basis der Harmoniefolge des Themas, wobei zwischen den einzelnen Solisten vorher eine Vereinbarung über den Ablauf des Stücks getroffen wird (Head Arrangement). Der Begriff Chicago-Stil wurde 1934 von dem französischen Jazzforscher H. Panassié eingeführt. Wichtige Vertreter sind u. a. B. Goodman, B. Beiderbecke, J. McPartland und J. Lanigan.
Propyläen von Eleusis
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Der heilige Trunk

In der Antike gehörten die griechischen Mysterien von Eleusis über Jahrhunderte zu den wichtigsten Kulten der Mittelmeerwelt. Teilnehmer berichteten von spirituellen Visionen nach dem Genuss eines besonderen Getränks. Schon der LSD-Pionier Albert Hofmann vermutete, dass dafür der Mutterkornpilz verantwortlich gewesen sein könnte...

Mikroglia
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Hirn-Immunsystem fördert Rückfälle in die Drogensucht

Drogen wie Kokain verändern tiefgreifend unser Gehirn. Wer einmal süchtig war, verspürt bei Entzug ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel. Eine Studie an Ratten zeigt nun, dass dabei offenbar die Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eine wichtige Rolle spielen. Diese bauen während des Kokainentzugs Stützzellen im...

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