Lexikon

Ciguatẹra

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si-
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tropische Fischvergiftung, die von etwa 300 Fischarten der karibischen See und des Pazifik hervorgerufen werden kann (u. a. von Koffer-, Drücker-, Doktorfischen, Brassen und Stachelmakrelen). Manche Fischarten sind nur zu bestimmten Jahreszeiten oder in bestimmten Meeresgebieten giftig. Das „Fischgift“, das physiologisch ein Cholinesterase-Hemmer ist, ist von der Magensäure zersetzbar und hitzeempfindlich. Seine chemische Struktur ist noch unbekannt; es soll von einer Blaualgen- oder Algenart stammen, die den Fischen als Nahrung dient und so, bei Raubfischen auch über eine Nahrungskette, in ihre Körper gelangt. Zu den Anzeichen einer Ciguatera gehören Krämpfe, Lähmungen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Empfindungsstörungen, Schock u. a. Symptome; 2–3% der Fälle verlaufen tödlich.
Diagnose, Medizin, Behandlung
Wissenschaft

Späte Diagnose

Viele Menschen spüren, wenn etwas mit ihrer Gesundheit nicht stimmt. Aber unnötig spät bekommen sie erst ihre Diagnose, ob HIV oder Krebs. von SUSANNE DONNER Als der 36-jährige Mann aus Berlin auf seiner Zunge ein Knötchen, eine Papel, bemerkt, die immer größer wird, geht er zum Arzt. Er ahnt bereits, dass es um seine Gesundheit...

Lichtgeschwindigkeit, Einstein, Relativitätstheorie
Wissenschaft

Einstein und die Lichtmauer

Sind Überlichtgeschwindigkeiten möglich? von RÜDIGER VAAS Beim Anblick der Sterne verfalle ich ins Träumen, genauso wie ich bei den schwarzen Punkten ins Träumen komme, die auf einer Landkarte Städte und Dörfer markieren“, hat der Maler Vincent van Gogh einmal gestanden. „Warum, frage ich mich, sollten die leuchtenden Punkte am...

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